In den Vertragsgesprächen zwischen dem FC Bayern und David Alaba geht es um viel Geld. Aufgrund der Gehaltsvorstellungen von Berater Pini Zahavi ist Sportvorstand Hasan Salihamidzic der Kragen geplatzt, wie BILD berichtet. Seitdem soll Funkstille in den Verhandlungen herrschen.


Wie auch Sport1 berichtet hatte, haben sich Salihamidzic und Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge vor ein paar Wochen mit Zahavi und Alabas Vater George in einem Münchner Restaurant getroffen und über die Vertragsverlängerung des Abwehrchefs verhandelt. Ebenfalls bekannt ist, dass Zahavi ein Jahresgehalt von mehr als 20 Millionen Euro vorschwebt.

Die Bayern-Bosse haben laut BILD irritiert auf diese Forderung reagiert, aufgrund der Corona-Krise sei man nicht gewillt, ein derart hohes Gehalt zu bieten. Zahavi soll Rummenigge und Salihamidzic daraufhin erklärt haben, dass der FC Bayern in Zukunft von einigen Geldströmen profitieren werde - doch dann sei Salihamidzic eingeschreitet und habe Zahavi in aller Deutlichkeit gefragt, ob er glaube, was er da erzähle und in welcher Welt er leben würde. Rummenigge soll davon beeindruckt gewesen sein, die Alaba-Seite eher weniger. Im weiteren Verlauf sei weder über Geld noch über die Verlängerung gesprochen worden.


Zwischen Funkstille und Sticheleien


Seitdem herrsche Funkstille zwischen beiden Parteien, in der Öffentlichkeit stichelte Rummenigge allerdings ein ums andere Mal gegen Zahavi: "Wir müssen versuchen, da wieder ein bisschen mehr Vernunft reinzubringen", sagte der Vorstands-Boss laut dem Münchner Merkur über die konstant ansteigenden Spielergehälter.

Alaba selbst ist nicht in die Gespräche involviert, überlässt die Verhandlungen seinen Beratern. Derzeit will er sich auf die Champions League konzentrieren. Dort steht am 8. August das Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea in der Allianz Arena auf dem Programm, beim Erreichen des Viertelfinals geht es wenige Tage später nach Lissabon.

Ein neuer Vertrag dürfte - wenn überhaupt - erst nach dem Turnier unterzeichnet werden. Laut Sport1 träumt Alaba sogar von einem Karriereende in München - allerdings nur, wenn das Geld stimmt.