Am 16. Juni dieses Jahres war der frühere Nationalspieler Jerome Boateng (31) in einen leichten Autounfall auf Münchens Straßen involviert. Bei der verbalen Auseinandersetzung der beiden Fahrzeugführer soll der Unfallgegner den Bayern-Profi auf rassistische Weise beleidigt haben.


Beschimpfte der andere Fahrer Boateng als "Neger"?


Unmittelbar nach dem Auffahrunfall (Boateng hatte offenbar nicht mehr rechtzeitig bremsen können) soll der Fahrer des Unfallopfers (wer auffährt, hat grundsätzlich immer Schuld!) den früheren Nationalspieler als "Neger" beschimpft haben. Daraufhin gab es wohl auch von Boateng die eine oder andere Nettigkeit.


Dr. Ludger Meyer, von Beruf Schönheitschirurg, schildert seine Sicht der Dinge gegenüber RTL folgendermaßen: "Ich musste abbremsen wegen eines Müllwagens auf der rechten Spur, wo ein Arbeiter in meine Spur getreten war. Da kann man drüberbügeln oder abbremsen. Ich habe mich fürs Abbremsen entschieden.“ 


"Der hat doch die Bodenhaftung verloren!"


Mit der Konsequenz, dass Boatengs Mercedes G-Klasse (natürlich in rot!) dem Maserati Levante des Mediziners hintendrauf fuhr und einen angeblichen Schaden von 15.000 Euro verursachte. Der darauffolgende Wortwechsel der beiden Fahrer soll dann die rassistischen Entgleisungen beinhaltet haben. Weshalb jetzt sogar der Staatsschutz gegen Meyer ermittelt. Der wiederum sieht sich wohl selbst als Opfer einer Kampagne. Gegenüber RTL sagte er nämlich auch: "Beste Grüße, sowas geht gar nicht, Herr Boateng! Der hat doch die Bodenhaftung verloren, der Freund, das ist doch nicht normal.“


Beide Streitparteien wollten darüberhinaus keine weiteren Stellungnahmen zu dem laufenden Verfahren abgeben. Fortsetzung folgt...