In der vergangenen Woche gab Borussia Dortmund den Transfer von Jude Bellingham offiziell bekannt. Im Rennen um das Birmingham-Juwel setzte sich der BVB gegen zahlreiche Top-Klubs durch. Auch der FC Bayern München bemühte sich bis zuletzt intensiv um den englischen Youngster. Trotz eines vermeintlich besseren Angebotes ließ sich der 17-Jährige nicht mehr umstimmen und wechselte zum Vizemeister.


Mit seinen 17 Jahren hat Bellingham bereits über 40 Partien in der zweiten englischen Liga bestritten. Kaum verwunderlich war es daher, dass in den letzten Monaten einige europäische Schwergewichte ihre Fühler nach dem zentralen Mittelfeldspieler ausgestreckt haben. Der Wechsel zum BVB zeichnete sich bereits Anfang März ab. Englische Medien berichteten zu diesem Zeitpunkt, dass die Schwarz-Gelben mit dem damals noch 16-Jährigen eine Einigung erzielt haben.


FC Bayern bot 1,5 Millionen Euro mehr Gehalt


Dass der BVB erst im Juli endgültig Vollzug melden konnte, lag in erster Linie an den längeren Ablöseverhandlungen mit Birmingham City. Zudem gab es auf der Zielgeraden offenbar auch noch einen letzten Versuch der Bayern, den U17-Nationalspieler von einem Wechsel nach München zu überzeugen. Laut Bild-Informationen trafen sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Chefscout Marco Neppe persönlich mit der Familie Bellingham, um diese noch umzustimmen.


Wie das Boulevardblatt unter Berufung auf englische Medien berichtet, bot der Rekordmeister auch deutlich mehr Gehalt als der BVB, wo Bellingham pro Saison drei Millionen Euro einstreichen soll. In München hätte der Mittelfeldspieler angeblich 4,5 Millionen Euro verdienen können. Die Bemühungen der Bayern waren letztendlich jedoch vergebens.


Will in Dortmund den großen Durchbruch schaffen: Jude Bellingham

Bellingham entschied sich für einen Wechsel zum BVB, der für den Youngster dem Vernehmen nach 26,5 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch gelegt hat. "Es gibt keinen besseren Verein auf der Welt, der junge Talente hervorbringt und sie auf die nächste Karrierestufe führt", begründete der 17-Jährige seine Entscheidung. Den Schwarz-Gelben kam angeblich auch zugute, dass sie bereits seit rund zweieinhalb Jahren mit dem Rechtsfuß in Kontakt stehen und sich auch immer wieder mit der Familie des Neuzugangs ausgetauscht haben.