Die Zukunft von Milot Rashica bleibt weiter offen - zeitnahe Gewissheit beim Werder-Angreifer ist nicht in Sicht. Bremens Manager Frank Baumann erhöht nun öffentlich den Druck auf Hauptinteressent RB Leipzig.


Bei Milot ist nicht absehbar, dass sich zeitnah etwas tun wird, auch wenn die Interessenten mehr werden. Baumann via Bild

Seit langem ist klar, dass RB Leipzig Rashica gerne verpflichten würde. Und der SV Werder will den 24-Jährigen auch gerne verkaufen, um die leeren Kassen mit dem Kosovaren zu füllen. 25 Millionen Euro Ablöse (Marktwert: 22 Mio. €, Vertrag bis 2022) ist den Roten Bullen bislang allerdings zu viel.


RB scheint zu pokern und den Druck auf Bremen damit erhöhen zu wollen. Die Grün-Weißen bräuchten die Einnahmen durch einen Rashica-Verkauf um selbst auf dem Transfermarkt aktiv werden zu können. Leipzig dagegen hat zunächst das Champions-League-Finalturnier vor der Brust und demnach keine Eile mit einem Kauf von Rashica. Der dürfte in der Königsklasse noch nicht mitwirken.


Interesse an Rashica aus der Serie A?


Baumann scheint jetzt in die Gegenoffensive gehen zu wollen, in dem er öffentlich bekundet, dass das Interesse an Rashica wächst. Ein Schelm, wer eine Strategie dahinter vermutet, um den Verkauf zu beschleunigen oder zumindest den Preis nach oben zu treiben.


Baumanns Transferpläne sind wegen Rashica in Wartestellung

Allerdings unterstützt die Bild die These des Werder-Managers. Einige Klubs aus Italien haben Rashica auf dem Radar, schreibt das Boulevard-Blatt. Die Serie A endet allerdings erst am zweiten August. Entgegen der Argumentation der Bild, wonach erst dann die Champions-League-Teilnehmer feststehen und somit die Klubs, die das nötige Budget zur Verfügung haben, reicht ein Blick auf die Tabelle:


Mit Atalanta, Inter und Lazio stehen die Königsklassen-Starter hinter Dauer-Meister Juve so gut wie fest, lediglich dahinter kämpfen Milan, die Roma und Napoli um die Europa League. Potenzielle Rashica-Abnehmer könnten alle der genannten Klubs sein - konkrete Hinweise gibt es aber (noch) nicht.


Auch nicht, dass der BVB Rashica erneut ins Auge gefasst habe. Das berichtete am Mittwoch der Telegraph. Dass Schwarz-Gelb nach dessen sehr durchwachsenen Rückrunde zuschlägt, gilt aber weiter als ziemlich unwahrscheinlich. Zumal die Zukunft von Jadon Sancho ebenfalls noch nicht geklärt ist. Anders als Rashica in Bremen, soll der Engländer in Dortmund aber am liebsten bleiben.