Nach einer teilweise desolaten Saison rettete sich Werder Bremen in der Relegation mit Ach und Krach zum Klassenerhalt. Dass diese Spielzeit Konsequenzen nach sich ziehen würde, ist jedem der Beteiligten klar. Doch während Trainer Florian Kohfeldt wohl dem Verein erhalten bleibt, plant man eine personelle Veränderung in seinem Assistenten-Stab, besonders Ilia Gruev steht dabei im Fokus.


So berichtet die Bild, dass bei Werder zur Zeit Überlegungen laufen, sich von einem oder mehreren Assistenten Kohfeldts zu trennen. Kohfeldt selbst sagte dazu: "Wir werden in aller Ruhe mögliche Umverteilungen und Umbesetzungen im Trainer-Team besprechen."


Gruev, Borowski, Horsch und Vander in der Diskussion


Konkret geht es um Tim Borowski, Ilia Gruev, Christian Vander und Thomas Horsch. Während Vander als Torwart-Trainer einen guten Job mache und Borowski aufgrund seiner Verdienste als Bremer Ex-Profi ein hohes Ansehen genieße und laut Manager Frank Baumann auch künftig "die Verbindung zum Scouting pflegen" soll, stehen Horsch und Gruev zur Disposition. Horsch gelte als verlässlicher Zulieferer, soll aber aufgrund seiner fehlenden Profi-Vergangenheit kaum Ansehen innerhalb der Mannschaft genießen.


Gruev sollte die Mannschaft auf Standards einstellen

Ex-Profi und Freistoß-Spezialist Ilia Gruev hingegen war in der abgelaufenen Spielzeit im Besonderen als Trainer für Standardsituationen zuständig. Bremen kassierte jedoch 21 Gegentore nach ruhenden Bällen - hier scheint man das größte Potenzial für eine Veränderung auszumachen.

Der für die schlechte Gesamtbilanz Hauptverantwortliche begründet die anstehenden Veränderungen. "Wir müssen überlegen, ob wir Reizpunkte setzen. Wen das trifft, ist noch nicht abschließend beurteilt", so Kohfeldt über die kommenden Entscheidungen.