Nach Ende der Leihe wird Kevin Vogt zunächst zur TSG Hoffenheim zurückkehren, auch wenn sein Verbleib dort völlig offen ist. Werder Bremen hingegen hätte den 28-Jährigen auch gerne in der nächsten Saison zur Verfügung.


Inmitten einer katastrophalen Saison sahen die Vereinsverantwortlichen von Werder Bremen Handlungsbedarf, die Defensive zu festigen: Das Ergebnis war die Leihe von Kevin Vogt, die nun - nach der überstandenen Relegation - an ihrem Ende angelangt ist.


Laut Informationen der DeichStube soll Bremen darum bemüht sein, den 28-Jährigen mindestens eine weitere Saison zu halten. Im Verlauf der Rückrunde hatte er 14 Einsätze für den vom Abstieg bedrohten Bundesligisten absolviert, musste in den drei übrigen Partien aufgrund von kleineren Verletzungen aussetzen. Nach dem nun angetretenen Urlaub steht allerdings zunächst die Rückkehr zur TSG Hoffenheim auf dem Plan.


Vogt-Rückkehr nach Hoffenheim noch offen - Bremen mit erneuter Leihe?


Im Kraichgau hat Vogt einen noch gültigen Vertrag bis 2022. Ein Verbleib des ehemaligen TSG-Kapitäns erscheint jedoch alles andere als sicher zu sein: Die Bild berichtete zuletzt, dass sich innerhalb der Mannschaft gegen eine Rückkehr des Abwehrspielers ausgesprochen wurde. Die Befürchtungen, sich erneut schlechte Stimmung ins Boot zu holen, ist offenbar zu groß. Nach Ärger mit Ex-Coach Alfred Schreuder hatte Vogt den Weg an die Weser gesucht.


Mit Florian Kohfeldt hingegen würde er wohl gerne zusammenarbeiten, er schätze dessen Arbeit, so die DeichStube weiter. Die Zukunft des jungen Trainers ist allerdings noch offen - intern soll es rege Diskussionen über die Zukunft Kohfeldts geben. Kurioserweise halten sich die Gerüchte, die ihn ausgerechnet mit Hoffenheim in Verbindung bringen, weiterhin.


Gemeinsame Erleichterung: Vogt umarmt Trainer Kohfeldt

Eine direkte und feste Verpflichtung Vogts scheint allerdings ausgeschlossen zu sein. Eine denkbare Option, gleichzeitig wohl auch die wahrscheinlichste Variante, scheint eine erneute Leihe zu sein - womöglich mit eingebundener Kaufoption, um der TSG eine Abnahme im Sommer 2021 zu garantieren. Dieser Zeitpunkt wäre durch die Vertragslaufzeit die letzte Möglichkeit, durch die eine Ablösesumme fällig werden würde, sollte der gebürtige Wittener (erst) dann wechseln.


"Wir müssen uns in dieser Personalie auch ein Stück weit zurückhalten - aus verschiedenen Gründen", hatte Sport-Geschäftsführer Frank Baumann betont. Eine Erklärung, was genau er damit meinte, blieb er allerdings schuldig.