Absolutes Endspiel in Mainz! Für Werder Bremen zählen am Samstagnachmittag nur die drei Punkte. Andernfalls sieht es zwecks Klassenerhalt sehr schlecht aus. Um den ersten Bundesliga-Abstieg seit 40 Jahren zu verhindern, dürfte Cheftrainer Florian Kohfeldt folgende Elf auf den Platz schicken.


Nach den aus Bremer Sicht katastrophalen Ergebnissen der Konkurrenz am vergangenen Mittwoch steht der SV Werder am 33. Spieltag vor einem klassischen Do-or-Die-Spiel in Mainz. Mit 34 Punkten sind aber auch die 05er noch nicht komplett aus dem Schneider.


Ein wahrer Abstiegs-Fight steht bevor. Schenken werden sich die beiden Teams selbstverständlich rein gar nichts. Eine starke grün-weiße Offensivabteilung täte dem Tabellen-Siebzehnten allerdings gut, um die Tordifferenz gegenüber der Fortuna auszubessern.



Der Tabellen-Keller im Überblick


  • 15. Mainz 05 | - 22 Tore | 34 Punkte
  • 16. Düsseldorf | - 28 Tore | 29 Punkte
  • 17. SV Werder | - 30 Tore | 28 Punkte
  • 18. SC Paderborn | - 34 Tore | 20 Punkte



Personeller Konkurrenzkampf belebt das Bremer Spiel


Nach der Corona-Krise befindet sich Werder-Coach Kohfeldt endlich in der luxuriösen Lage, einen qualitativ starken und vor allem vollständigen Kader für die Spiele nominieren zu dürfen. Mit Ömer Toprak (Trainingsrückstand), Nuri Sahin (Hüftverletzung) und Kevin Möhwald (Aufbautraining nach Knieverletzung) stehen aktuell lediglich die bereits bekannten Akteure auf der Ausfall-Liste.


Die personelle Vielfalt im Bremer Kader sei durchaus von Vorteil, so Werder-Manager Frank Baumann auf der Pressekonferenz am Freitagmorgen: "Der Konkurrenzkampf ist größer geworden, wir können flexibler reagieren und das wirkt sich auf die Qualität in den Spielen aus und hat uns in die Situation gebracht, dass wir den Klassenerhalt noch erreichen können."


50:50 - Vogts Einsatz weiter ungewiss


Während Ludwig Augustinsson für das wichtige Auswärtsspiel auf der linken Verteidigerseite sehr wahrscheinlich wieder zur Verfügung steht, muss bei Kevin Vogt aber noch die Trainingseinheit am Freitagnachmittag abgewartet werden.


Augustinsson verpasste die Partie gegen die Bayern aufgrund von Oberschenkelproblemen, wurde dabei allerdings wieder einmal sehr stark durch Marco Friedl vertreten. Vogt verließ das Spielfeld nach 45 Minuten aufgrund von Schmerzen im Adduktorenbereich.


Vogt ist ein wahrer Kämpfer. Sofern es irgendwie geht, wird er spielen. Sein rüdes, unangenehmes und zugleich starkes Zweikampfverhalten benötigen die Hanseaten besonders in der aktuellen Situation. Zudem bedarf es einem wahren Knipser. Und der ist in persona Niclas Füllkrug endlich wieder genesen. Sein Tor im Comeback-Spiel gegen Paderborn war der Startschuss. In Mainz dürfte der Mittelstürmer noch mehr Einsatzzeit erhalten und eine noch wichtigere Rolle spielen.



Die voraussichtliche Aufstellung von Werder Bremen im Überblick:


So könnte Kohfeldt in Mainz spielen lassen