Vor dem Gastspiel gegen Eintracht Frankfurt muss sich Florian Kohfeldt einige Gedanken machen. So manche Personalsorgen werfen vor dem 6. Spieltag Fragen auf. Dennoch peilen die Grün-Weißen den nächsten Punkterfolg an.


Seit vier Ligapartien sind die Bremer ungeschlagen. Gegen Eintracht Frankfurt wartet die vielleicht schwerste Prüfung der bisherigen Saison. Gerade jetzt plagen die Werderaner allerdings Personalprobleme. Vor allem der Angriff und die Defensive dürften Trainer Florian Kohfeldt Kopfschmerzen bereiten.


Im Tor ist allerdings alles klar. Jiri Pavlenka übernimmt nach einem guten Start den Platz zwischen den Pfosten. Zum zweiten Mal in dieser Saison will er nun eine weiße Weste bewahren.


Werders linke Seite reißt eine Lücke


Wie in der Vorwoche muss der Übungsleiter allerdings auf Ludwig Augustinsson und Felix Agu verzichten. Während der Schwede seine Oberschenkelprobleme nicht auskuriert hat, befindet sich sein Back-Up nach positivem Coronatest weiterhin in Quarantäne.


Denkbar ist deshalb, dass die Grün-Weißen wieder auf eine Dreierkette setzen. Marco Friedl, Niklas Moisander und Miloš Veljković übernehmen somit die Defensivarbeit. Ömer Toprak ist nur ein Außenseiter für einen Platz in der Startelf.


Als Sechser könnte Kohfeldt wieder auf das Duo der Vorwoche setzen. Gegen Hoffenheim sorgten Maximilian Eggestein und Christian Groß für viel Stabilität. Mit dem Oldie verlängerte Werder zuletzt sogar noch.


Wer ersetzt Füllkrug?


Die weiteren Positionen im Mittelfeld sind ebenfalls schnell geklärt. Jean Manuel Mbom dürfte erneut auf der linken Seite zum Einsatz kommen. Den anderen Flügel besetzt Theodor Gebre Selassie. Als Zehner könnte Leonardo Bittencourt zum Einsatz kommen. Patrick Erras hat seine Blessur noch nicht auskuriert.


Im Sturm gibt es einige Gründe für Umstellungen. Niclas Füllkrug und Davie Selke sind für Samstag keine Option. Yuya Osako ist ebenfalls fraglich. Sollte auch der Japaner nicht zur Verfügung stehen, könnten Josh Sargent und Nick Woltemade als Doppelspitze starten.


Auch die Option mit dem US-Amerikaner im Zentrum und Tahith Chong auf dem Flügel sind denkbar. Bittencourt könnte dann auf den linken Flügel rücken. Auch Milot Rashica ist für diese Position aber ein Kandidat. Letztendlich bleiben Kohfeldt also einige Optionen. Die Youngster Romano Schmid, Eren Dinkci oder Ilia Gruev dürften im Kader stehen.



Die mögliche SVW-Startelf im Überblick


So könnte Kohfeldt Grün-Weiß gegen die Eintracht ins Rennen schicken