Dass die Fernsehgelder mittlerweile einen überwiegenden Anteil der Einnahmen der Profi-Fußballklubs ausmachen, ist bekannt. Entsprechend brechen den Vereinen, dort wo nicht gespielt wird (also momentan überall außer in Deutschland) erhebliche Posten weg. Wie auch bei Manchester United.


Die Red Devils gaben nun auch genaue Zahlen bekannt: im dritten Quartal des laufenden Geschäftjahres, das bis zum 31. März reichte, sollen sich die Einnahmeverluste auf bis zu 28 Millionen Pfund (31 Millionen Euro) beziffern. Zwanzig Millionen Pfund machen dabei Rückzahlungen von TV-Geldern aus, da Spieltage und Anstoßzeiten aufgrund des Lockdowns nicht eingehalten werden konnten. Acht weitere Millionen Pfund resultieren aus Verlegungen von drei Spielen, die im März hätten ausgetragen werden sollen.


Geisterspiele überlebensnotwendig


Da jedoch schon insgesamt elf Spiele verschoben werden mussten, rechnet der Klub auch im kommenden Quartal mit weiteren Verlusten. Und so kündigte Vorstandsboss Ed Woodward auch schon an: "Vor uns liegen noch große Herausforderungen!" Die Verantwortlichen seien "langfristig dennoch optimistisch". Auch Finanz-Boss Cliff Barty sieht den Verein auf einem "soliden Fundament". Verwies aber zugleich auf die Wichtigkeit der Geisterspiele.


Re-Start für Mitte Juni geplant


Angedacht ist der Re-Start in der Premier League für Mitte Juni. Bis dahin wird jedoch nicht nur Manchester United noch ein paar Verluste verbuchen müssen.