Der VfB Stuttgart kann auf einen zufriedenstellenden Saisonstart zurückblicken. Beim gestrigen 1:1-Remis gegen Köln bereitete den Fans jedoch die verletzungsbedingte Auswechslung von Marc-Oliver Kempf ein wenig Sorgen. Nach dem Spiel gab es vom Verein eine genaue Diagnose.


Demnach hat sich der 25-jährige Innenverteidiger einen Riss der Ohrmuschel zugezogen, Kempf wird lediglich zwei bis drei Tage pausieren. In Anbetracht der Tatsache, dass einige bei ihm eine Kopfverletzung befürchteten, ist diese Diagnose eine willkommene Entwarnung.


Kempf verpasste bis zu seiner gestrigen verletzungsbedingten Auswechslung in der bisherigen Bundesliga-Saison keine einzige Spielminute, dementsprechend wäre ein Ausfall des ehemaligen Freiburgers ein bitterer Rückschlag für den VfB.


Karazor bedankt sich bei den Kameraden


Ein weiterer Innenverteidiger, der gegen Köln einen eher unglücklichen Abend erwischte, war Atakan Karazor. Der 24-jährige Defensiv-Routinier verursachte 20 Minuten nach Spielanpfiff einen "Elfer, der sehr billig war", wie VfB-Coach Pellegrino Matarazzo nach dem Spiel laut den Stuttgarter Nachrichten erklärte.


Karazor nahm nach dem Spiel den Elfmeter auf "meine Kappe" und bedankte sich bei seinen Mannschaftskameraden für die anschließende Unterstützung, mit der er wieder in das Spiel finden konnte.


"Da möchte ich meiner Mannschaft ein riesiges Lob aussprechen, wie sie mich danach unterstützt und mich ins Spiel zurückgeholt hat", sagte das ehemalige BVB-Talent.