Das Kapitel England könnte sich für Shkodran Mustafi bald dem Ende zuneigen. Wie Sport1 berichtet, wird der deutsche Nationalspieler seinen im Sommer 2021 auslaufenden Vertrag beim FC Arsenal wohl nicht verlängern. Nun steht sogar eine Rückkehr in die Bundesliga im Raum.


Der inzwischen 28-Jährige wechselte im Sommer 2016 für satte 41 Millionen Euro zu den Gunners. Trotz 146 Pflichtspielen für die Londoner gehört er zu den umstrittenen Personalien. Durch mehrere Leistungseinbrüche hat Mustafi im Klub und vor allem bei den Fans einen schwierigen Stand. Daher erscheint es unwahrscheinlich, dass der Weltmeister von 2014 noch länger bei Arsenal bleibt.


Mustafis Vater Kujtim äußert sich gegenüber Sport1 noch zaghaft zu den Zukunftsplänen seines Sohnes. Wohin es den 20-maligen Nationalspieler ziehen werde, wisse er nicht: "Nichts ist abwegig, wir können uns alles vorstellen, weil Shkodran im Sommer ablösefrei ist."


Mustafi wurde 2014 mit Deutschland Weltmeister

Durchaus möglich erscheint dabei allerdings eine Rückkehr in die alte Heimat. Shkodran Mustafi ist gebürtiger Hesse, die Kleinstadt Bad Hersfeld im Osten des Bundeslandes ist sein Zuhause. Sport1 will aus spielernahen Quellen erfahren haben, dass es Mustafi durchaus wieder in diese Region ziehen könnte.


Hilft Mustafi beim Frankfurter Umbruch?


Dies lässt nun Raum für Spekulationen, möglicherweise führt die Spur für Mustafis Zukunft nach Frankfurt. Dort sieht sich die Eintracht bald mit einem mittelgroßen Umbau in der Defensive konfrontiert, stehen doch mit David Abraham und Makoto Hasebe zwei altgediente Personalien vor dem Absprung.


Das Team von Adi Hütter zeigte sich sowieso in der aktuellen Saison defensiv anfällig, eine weitere erfahrene Stütze - wie sie etwa auch Martin Hinteregger seit 2019 ist - könnte den Adlerträgern gut tun. Mustafi würde in Frankfurt definitiv seinen Platz finden, der Defensivspezialist kann sowohl in einer Vierer- wie auch in einer Dreierkette spielen.


Lediglich das Thema Gehalt könnte zum Knackpunkt werden, Mustafi müsste in Frankfurt wohl auf einen nicht unwesentlichen Teil seines Lohns verzichten. Allerdings könnte ihm der Wechsel zum Herbst seiner Karriere (Mustafi wäre im kommenden Sommer bereits 29 Jahre alt) nochmal einen neuen Schub geben.


Mustafi europa-erfahren, doch noch ohne Bundesliga-Einsatz


Besondere Anekdote beim Gerücht: Im Falle eines Wechsels nach Deutschland würde auch ein weiteres Debüt nicht lange auf sich warten lassen. Denn trotz der fast 300 Pflichtspiele auf Profiebene kickte Mustafi noch nie in der Bundesliga. Nach der Serie A, La Liga und Premier League könnte somit im nächsten Sommer eine weitere Liga dazukommen.