Manchester United ist nicht wie erhofft in die neue Saison gestartet. Vor allem defensiv hapert es gewaltig. Allein in der Liga stehen die Red Devils nach drei Spielen bei elf Gegentreffern. Deshalb hat United für das kommende Transferfenster zwei neue Abräumer auf dem Zettel.


Über viele Jahrzehnte gehörte die Defensive von Manchester United zu den stabilsten und besten Abwehrreihen Europas. Heute bekommen die eigenen Fans eher Angst, wenn Harry Maguire, Victor Lindelöf oder Eric Bailly den Ball führen. Die seit Monaten enttäuschende Hintermannschaft soll deshalb endlich Verstärkung bekommen.


Wie ESPN berichtet, hat United zwei Wunschkandidaten auf die Transferliste gesetzt. Zum einen ist es Jules Koundé, der es den Verantwortlichen besonders angetan hat. Um den Franzosen aber langfristig auf die Insel zu holen, müsste sich Manchester erst von den Reservisten um Phil Jones und Marcos Rojo trennen.


United müsste bei Koundé tief in die Tasche greifen


Nur mit mehr Platz im Kader kann eine Koundé-Verpflichtung in Angriff genommen werden. Ein leichtes Unterfangen wird es für den Champions-League-Teilnehmer nicht. Immerhin beharrte der FC Sevilla schon im Sommer auf eine Summe von um die 70 Millionen Euro. Dennoch wollen die Red Devils schon in wenigen Wochen einen ersten Versuch starten.


Torres wurde als Zweitlösung ausgemacht

Sollten die Spanier nicht verhandlungsbereit sein, gibt es immerhin noch einen zweiten gehandelten Namen. Pau Torres hat sich im vergangenen Jahr prächtig beim FC Villarreal entwickelt und gilt als Alternative im Old Trafford. Der 23-Jährige wird aber ebenfalls mit einem ordentlichen Preisschild versehen werden.


Klar ist also, dass United so schnell wie möglich frischen Wind in der Defensive braucht. Nur mit einem zuverlässigen Partner könnte auch Maguire seine Schwächen abstellen, so zumindest die Idee. Das Geld dürfte nicht unbedingt das Problem sein, eher muss Manchester den Kader so bald wie möglich aufräumen. Denn eine überraschende Steigerung bei so ziemlich allen Akteuren bis zum Winter, dürfte kaum eintreten.