Zur neuen Saison stößt bekanntlich Alexander Nübel zum FC Bayern. Die Zukunft der aktuellen Nummer zwei Sven Ulreich gilt deshalb als offen. Der Vertrag des 31-Jährigen läuft 2021 aus, mit der Rolle als Nummer drei will er sich nicht abfinden. Ein Wechsel muss für Ulreich aber nicht zwingen zustande kommen.


Zuletzt wurde Ulreich intensiv mit der Berliner Hertha in Verbindung gebracht. In der Hauptstadt fahndet man nach einem neuen Torhüter - Ulreich könnte ein passender Kandidat sein und auf Anhieb wieder einen Bundesliga-Posten als Nummer eins bekommen.


Wie die Bild berichtet, hat die Alte Dame mit Neu-Trainer Bruno Labbadia aber noch keine konkreten Gespräche geführt. Ulreich stehe aber auf der Liste möglicher Kandidaten. Mit dem aktuellen Torwart-Duo Jarstein/Kraft plant man in der Hauptstadt nicht mehr als Stammkeeper.


Thomas Kraft stand vor der Bundesliga-Unterbrechung im BSC-Tor

Ulreich will Gespräche mit anderen Klubs führen


Ulreich selbst hat nun zu den Gerüchten Stellung genommen und gegenüber der Bild erklärt, dass er mögliche Wechseloptionen prüfen werde. Der 31-Jährige machte aber auch klar, dass er beim FC Bayern bleiben könnte, sollten die Gespräche mit anderen Klubs nicht erfolgreich verlaufen:


"Ansonsten werde ich hier in meinem letzten Vertragsjahr alles geben."

Wie sehen Ulreichs Optionen aus?


Ob es tatsächlich einen Markt für Ulreich in diesem Sommer gibt, bleibt abzuwarten. Neben der Hertha könnte auch der FC Augsburg oder gar Ex-Klub VfB Stuttgart eine mögliche Option sein. Dass Ulreich die Klasse besitzt, als Nummer eins im Bundesliga-Tor zu stehen, hat er beim FCB schon hinlänglich bewiesen. Gerade in der Saison 17/18, als Manuel Neuer fast die komplette Spielzeit fehlte, zeigte Ulreich regelmäßig seine Klasse.


Selbst wenn Ulreich daher in sein letztes Vertragsjahr in München gehen würde, wäre der Kampf um den Posten hinter Neuer längst noch nicht entschieden. Hansi Flick jedenfalls gilt als großer Befürworter von Ulreich...