Aufgrund der geringen Spielpraxis beim FC Schalke deutete alles darauf hin, dass der FC Barcelona die zweijährige Leihe von Juan Miranda nach dieser Saison abbrechen wird. Wie die spanische Sport berichtet, soll sich das Blatt jedoch gewendet haben: Demnach will der Linksverteidiger auf Schalke bleiben.


In der Bundesliga sollte Miranda eigentlich Spielpraxis sammeln, doch der Linksverteidiger, der seit 2014 beim FC Barcelona unter Vertrag steht, spielt unter David Wagner nur eine untergeordnete Rolle. Sein erstes Pflichtspiel absolvierte er im Dezember, seitdem sind nur sechs weitere Partien hinzugekommen. Alles in allem stehen fünf Spieltage vor Saisonende lediglich 389 Einsatzminuten zu Buche.


Bereits im Winter wurde über einen Abbruch der Leihe spekuliert. Nach dem Verbleib deutete alles darauf hin, dass die Katalanen von ihrem Recht Gebrauch machen werden und das bis 2021 datierte Leihgeschäft im Sommer vorzeitig beenden. Doch nachdem die Sport bereits vor wenigen Tagen berichtete, dass Schalke Miranda halten wolle, soll nun auch der Spieler von einem weiteren Jahr in Königsblau überzeugt sein.


Eine überraschende Wende, sofern diese Meldung stimmt - denn vor etwas mehr als einem Monat klagte Miranda im Gespräch mit Mundo Deportivo (Übersetzung via transfermarkt.de): "Ich hatte gehofft, hier mehr spielen zu können. Wenn die Dinge so weitergehen, habe ich hier wahrscheinlich keine Zukunft. Ich brauche Spielminuten."

Eine Entscheidung über seine Zukunft liegt aber weder in seinen Händen, noch in denen der Schalker Verantwortlichen; und Barça wolle sich in der Entscheidungsfindung Zeit lassen, so Sport. Dem Bericht zufolge ist Schalke allerdings davon überzeugt, dass Miranda die schwierigste Phase überstanden hat. Man sei von seinen Qualitäten und seiner Einstellung überzeugt und glaube, dass er künftig mehr Spielpraxis sammeln werde, da er zur neuen Saison die komplette Sommervorbereitung mit der Mannschaft absolvieren könnte.