Trotz der Corona-Krise rechnet der FC Bayern für das Geschäftsjahr 2019/20 mit einem Gewinn, wie Sport Bild berichtet. Für das kommende Jahr drohe jedoch ein Minus.


Die Corona-Krise, das hatten die Verantwortlichen des FC Bayern und insbesondere Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in den vergangenen Wochen immer wieder betont, macht auch nicht vor dem Rekordmeister und Triple-Sieger aus München halt. Im Gegenteil: Die Top-Klubs, so Rummenigge, seien wegen der höheren Ausgaben noch mehr von der Pandemie betroffen, auch wenn es den Münchnern im Vergleich zu anderen Bundesligisten trotz der fehlenden Zuschauereinnahmen und den geringeren TV-Geldern, die in Zukunft fließen werden, finanziell sehr gut geht.


Karl-Heinz Rummenigge wird nicht müde zu betonen, wie schlecht es seit der Corona-Krise um den Fußball steht

Für das Geschäftsjahr 2019/20 rechnet der Verein nach Informationen von Sport Bild mit einem Gewinn im einstelligen Millionenbereich. Der Grund für die positive Bilanz sei, dass die abgelaufene Spielzeit nur im Zeitraum von März bis Juni von der Corona-Krise betroffen war. Wegen der anhaltenden Geisterspiele, die die neue Spielzeit seit Beginn und aller Voraussicht nach auch in naher Zukunft begleiten, sei mit größeren Mindereinnahmen zu rechnen. Daher drohe für das Geschäftsjahr 2020/21 ein Minus.

Ein entscheidender Faktor für das endgültige Ergebnis sei jedoch der sportliche Erfolg in der Champions League. Der Titelgewinn in Lissabon gilt als Paradebeispiel: Aufgrund des Turniersiegs im August soll der FC Bayern allein von der UEFA bis zu 135 Millionen Euro erhalten. Je weiter die Mannschaft von Hansi Flick in dieser Saison kommt, desto geringer dürfte daher auch das Minus ausfallen. Davon können die meisten anderen Bundesligisten nur träumen.