Um eine Halbserie wie die frisch abgelaufene Rückrunde in Zukunft nicht zu wiederholen, fahnden die Verantwortlichen auf Schalke nach Neuzugängen. Aufgrund der geringen finanziellen Mitteln gestaltet sich die Suche nach neuem Spielermaterial allerdings kompliziert. BILD nennt vier Spieler, die mit dem S04 in Verbindung gebracht wurden - um ernsthafte Kandidaten handele es sich aber kaum.


Die Gründe für den Absturz des FC Schalke 04 sind vielfältig. Trainer David Wagner machte den Abwärtstrend allen voran an den vielen Verletzungen aus. In der Tat hatte der Kader mit vielen Rückschlägen zu kämpfen, speziell im Mittelfeld und in der Innenverteidigung waren viele Spieler über einen längeren Zeitraum verletzt. Im Tor und im Angriff waren es allerdings hausgemachte Probleme, die für Nebenkriegsschauplätze und hitzige Diskussionen gesorgt haben.

Innerhalb des Kaders wird sich einiges verändern müssen. Wie viel von den Planungen in die Tat umgessetzt werden kann, ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage jedoch schwer zu prognostizieren. Die folgenden vier Spieler wurden in den vergangenen Wochen mit Schalke in Verbindung gebracht, laut BILD ist aber nur im ersten Fall etwas an den Gerüchten dran.


Wie der Stand bei Unions Angreifer Sebastian Andersson ist, lässt das Boulevard-Blatt offen. Der Schwede kann offenbar für fünf Millionen Euro aus seinem Vertrag gekauft werden - Schalke müsste dafür aber wohl erst finanzielle Mittel freischaufeln.



1. Alexander Schwolow

Schon bevor Alexander Schwolow im August vergangenen Jahres seinen Vertrag beim SC Freiburg bis 2022 verlängert hatte, kursierten Gerüchte über einen Wechsel des Torhüters. Schwolow selbt erklärte, eines Tages europäisch spielen zu wollen - auf Schalke müsste er allerdings darauf verzichten. Dennoch sind sich die Knappen laut BILD mit dem gebürtigen Wiesbadener über einen Transfer einig. Das meldete vor wenigen Tagen auch die Badische Zeitung.

Angeblich fordert der SCF acht Millionen Euro, diese Summe könne und wolle Schalke aber nicht aufbringen. Die Schwarzwälder seien kompromissbereit - und haben laut BILD und der Deutschen Presse-Agentur mit Benjamin Uphoff vom Karlsruher SC bereits einen Ersatz im Visier.



2. Kevin Stöger

Nach dem Abstieg mit Fortuna Düsseldorf hat Kevin Stöger seinen ausgelaufenen Vertrag nicht verlängert. Unm seine Zukunft wird sich der Spielmacher aber keine Sorgen machen müssen, an Interesse aus der Bundesliga und dem Ausland dürfte es nicht mangeln.

Auch Schalke soll zum Interessentenkreis gehören, laut dem Express haben die Verantwortlichen sogar ein Angebot eingereicht. Wie BILD berichtet, soll das Interesse an Stöger aber wieder abgekühlt sein. Eine Verpflichtung bahne sich nicht an.



3. Malang Sarr

Wo Malang Sarr ab der kommenden Saison spielen wird, ist offen. Fest steht lediglich, dass der vielseitige Abwehrspieler, der vor einem Jahr von Borussia Mönchengladbach umworben wurde, seinen ausgelaufenen Vertrag bei OGC Nizza nicht verlängert hat und somit ablösefrei zu haben ist.

Wie das französische Portal Le10Sport Ende Juni berichtet hatte, soll Schalke in der Pole Position sein. Dem widerspricht BILD. Demnach sehen sich die Verantwortlichen im Abwehrzentrum gut aufgestellt. Mit Ozan Kabak, Matija Nastasic und Salif Sané verfügt Königsblau über drei gestandene Profis, zudem erhielt Malick Thiaw vor wenigen Tagen einen Profi-Vertrag. Darüber hinaus könnte der Vertrag mit Benjamin Stambouli doch noch verlängert werden.



4. Jeremy Ngakia

Auch Jeremy Ngakia ist ablösefrei zu haben. Der 19 Jahre junge Rechtsverteidiger hat sich zum Ärger der Verantwortlichen von West Ham United gegen eine Vertragsverlängerung bei den Hammers entschieden.

Die Daily Mail brachte Schalke mit Ngakia in Verbindung, weil Jonjoe Kenny nach dem erfolgreichen Leihgeschäft wieder zum FC Everton zurückkehrt. Die BILD bezeichnet einen Transfer von Ngakia allerdings als "Wunschtraum", der Teenager sei "kein Thema".