Dieser Tage gab es aus den Reihen der Fans viel Kritik am TikTok-Auftritt von Schalke 04. Inzwischen hat der Verein dazu Stellung bezogen.


Deutliche Kritik wurde zuletzt daran geübt, wie sich der FC Schalke 04 auf der Social-Media-Videoplattform TikTok präsentiert. Unlustig, peinlich, zum Fremdschämen - das waren einige der Begriffe, die regelmäßig fielen. Dieser Tage fanden mehrere Videos, die diese Kritik auslösten, ihren Weg auf andere Plattformen wie Facebook oder Twitter, sodass auch eine größere Menge an Fans darauf aufmerksam wurde.


Schalke äußert sich zur TikTok-Kritik


Der Klub hat das natürlich mitbekommen und sich nun mit einem Statement zu dem Feedback und den eigenen Intentionen hinter den thematisierten Videos geäußert. Auf Twitter formulierte der Verein einige Sätze und erläuterte den Sachverhalt. Bei TikTok, so der Kern der Aussage, "sprechen wir mit spezifischen - teilweise auch selbstironischen - Inhalten vor allem sehr junge Fans an und bedienen uns an den Funktionen und Elementen, die TikTik zur Verfügung stellt."


Das Statement weiter, bezüglich der Welle an Kritik: "Wir können aber verstehen, dass viele Fans hier auf Twitter und Facebook ein solches Video nicht lustig finden - vor allen, wenn sie nicht regelmäßig auf diesem Kanal unterwegs sind." Was der eine oder andere Anhänger direkt in die Richtung interpretierte, der Verein gebe den Kritikern die Schuld, sie verstünden die Videos schlichtweg nicht, muss genauer beleuchtet werden. Natürlich wirken die Inhalte dieser besonderen Plattform auf Nicht-Nutzer oftmals anders, als auf diejenigen, die diesen Content gewohnt sind.


Nichtsdestotrotz versicherte Königsblau, das Feedback zukünftig zu beachten und die Videos so zu erstellen, dass sowohl die typischen TikTok-Merkmale erhalten bleiben, dennoch ein gewisser Stil bewahrt werden soll.


Während die einen Fans erklärten, mit dieser Erklärung sei die Sache gegessen, man habe rund um den Verein schließlich weitaus größere Probleme, stieß dem ein oder anderen auch das Statement nochmals sauer auf. Der Vorwurf, die Kritik keinesfalls verstanden zu haben, war ebenfalls noch häufig zu lesen.