Nach seinem Falsch-Positiv-Coronatest durfte Niklas Süle am Dienstag wieder ins Training der Bayern einsteigen, womit er auch für die DFB-Elf wieder eine Option ist. Eine gute Nachricht für Joachim Löw, der direkt erklärte, dass der Innenverteidiger nachträglich nominiert wurde.


Anderthalb Wochen ist es her, dass Niklas Süle ein positives Ergebnis nach den obligatorischen Coronatests beim FC Bayern erhalten hatte. Schnell begab er sich in Quarantäne, während es ihm gesundheitlich gut ginge, wie der Verein noch am selben Tag mitteilte. Wenig später die Auflösung: Ein weiterer Falsch-Positiv-Test in München, inzwischen sind es insgesamt drei (Serge Gnabry und Joshua Zirkzee wurden ebenfalls falsch getestet).


Dennoch musste Süle noch einige Tage warten, bis er wieder ins Training einsteigen und zur Mannschaft durfte. Zur Sicherheit wird immer noch der eine oder andere Folge-Test gemacht, um auf Nummer sicher gehen zu können. Am Dienstag war es dann soweit, der Innenverteidiger stand mit seinen FCB-Kollegen wieder auf dem Platz.


Niklas Süle wird der Nationalmannschaft in den zwei anstehenden Partien helfen können

Gute Nachrichten also für Joachim Löw: Der Bundestrainer kann den Abwehrspieler für die beiden anstehenden Partien in der Nations League noch zum Kader holen, bevor es zunächst am kommenden Samstag gegen die Ukraine geht. Das erklärte der Trainer der deutschen Nationalelf nach dem eher mühsamen 1:0-Testspiel-Sieg gegen Tschechien am Mittwochabend.


Süle wird somit mit seinen Teamkollegen vom FC Bayern anreisen, die für das gestrige Testspiel noch geschont wurden. Neben der Partie gegen die Ukraine steht am Dienstag noch der Abschluss der Nations League auf dem Plan: Dann trifft man in Sevilla auf Spanien. Für Löw ergeben sich durch die nun anreisenden Spieler mehr Möglichkeiten, durch den 25-Jährigen speziell mehr Qualität für die zuletzt häufig kritisierte Defensive der DFB-Elf. Ein Einsatz am Wochenende wäre das erste Pflichtspiel für ihn seit zwei Wochen.