Der FC Barcelona weigert sich, vier ehemaligen Nachwuchsspielern eine Prämie für das Erreichen der Aufstiegs-Playoffs für die zweite spanische Liga mit der B-Mannschaft zu zahlen. Das berichtet Mundo Deportivo.


Demnach haben Kike Saverio, Juan Brandariz, Sergi Puig und Guillem Jaime bei der Spielergewerkschaft "Association of Spanish Footballers" (AFE) Anspruch auf eine Prämie in Höhe von 10.000 Euro erhoben, nachdem Barça B durch den dritten Tabellenplatz in der dritten spanischen Liga die Playoffs erreicht hatte.

Barça wolle dem Quartett die Prämie aber nicht zahlen, da die Spieler laut der Vertragsklausel zum Zeitpunkt der Playoffs noch unter Vertrag hätten stehen müssen. Die Aufstiegsspiele wurden vom 18. bis 26. Juli ausgespielt, die Verträge von Saverio, Brandariz, Puig und Jaime waren jedoch zum 30. Juni ausgelaufen. Die Spieler sollen die Vertragsklausel hingegen so interpretieren, dass lediglich das Ergebnis der Abschlusstabelle ausschlaggebend für die Auszahlung der Prämie sei.


Das Trio Alex Collado, Ferran Sarsanedas und Hiroki Abe soll hingegen die Prämie erhalten haben, obwohl keiner der Spieler aufgrund von Verletzungen in den Playoffs eingesetzt wurde. Im Gegensatz zu Saverio, Brandariz, Puig und Jaime standen die Spieler zum Zeitpunkt der Partien aber noch bei Barça B unter Vertrag. Die Verträge von Collado und Sarsanedas sind bis 2021 datiert, das Arbeitspapier von Abe sogar bis 2023.

Das Quartett hat derweil andere Vereine gefunden. Saverio wechselte zur B-Mannschaft von CA Osasuna, Brandariz zu UD Almeria, Puig zu Las Palmas B und Jaime zu CD Castellón.