Eine Rückkehr von Luka Jovic zu Eintracht Frankfurt wäre wahrlich eine große Meldung, über die sich wohl jeder SGE-Fan freuen würde. Die Hoffnungen sollten jedoch nicht allzu groß sein, schließlich hat der Bundesligist nur sehr kleine Chancen, dieses Szenario wahr zu machen.


"Wenn ein Spieler wie Jovic gehandelt wird bei einem Verein, dann würden wir uns freuen, wenn er zurückkehrt", so Stefan Ilsanker gegenüber der Bild, nach der Frage zum derzeit diskutierten Thematik um eine etwaige Rückkehr von Luka Jovic. Erst im vorigen Sommer wechselte der Stürmer für stolze 60 Millionen Euro zu Real Madrid, wo er bei weitem nicht die Rolle einnehmen kann, die er sich erhofft hatte.


Deshalb soll er selbst die Klub-Chefs der Königlichen darum gebeten haben, zumindest zwischenzeitlich zu Eintracht Frankfurt zurückkehren zu dürfen. Das berichtete die spanische Nachrichtenagentur EFE im Bezug auf das persönliche Umfeld des 22-Jährigen. Während die Eintracht wohl sehr erfreut wäre, den Torjäger wieder in den eigenen Reihen zu wissen, wird der Klub jedoch auch wissen, dass es für dieses Szenario nur sehr kleine Chancen gibt.


Glücklich ist Luka Jovic in Madrid bislang nicht geworden

Jovic-Rückkehr nach Frankfurt sehr unwahrscheinlich - Real müsste Zugeständnisse machen


Allen voran geht es dabei um die Pläne von Real, bei denen Jovic einen bis 2025 gültigen Vertrag hat. Laut Bild möchte der Verein ihn, sollte es zu einem Abschied kommen, viel eher verkaufen. Auch wenn der Serbe in der vorigen Saison nicht wirklich überzeugen und sich zeigen konnte, verfügt er noch immer über ein gewisses Standing in Fußball-Europa. Dementsprechend wäre es der Wunsch, die im letzten Sommer bezahlten 60 Millionen Euro zumindest zu einem (Groß-)Teil wieder einzunehmen. Dabei könnte Frankfurt selbstredend nicht mithalten.


Zudem soll es bereits andere interessierte Vereine geben, die finanzstärker sind als der Bundesligist. Als Beispiel führt das Boulevard-Blatt den italienischen Klub AS Rom an. Sollte es dahingehend zu einer Art Wettbieten kommen, wäre die SGE zweifelsohne raus.


Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld? SGE-Präsident Peter Fischer auf Facebook

Für die Eintracht erzielte Jovic 36 Tore in 75 Einsätzen

Eine Leihe bliebe die einzige Möglichkeit, wie eine Jovic-Rückkehr denkbar wäre. Doch auch dabei gäbe es noch Hürden zu überwinden. Zu erwarten ist, dass der Stürmer bei seiner Unterschrift in Madrid auch ein sehr ordentliches Gehaltpaket bekommen hat. Auch wenn es sich nur um eine Saison handelt, wäre es für die Eintracht eigentlich undenkbar, diese Kosten alleine zu stemmen. SGE-Präsident Peter Fischer auf Facebook dazu (via Bild): "Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld?"


Somit wäre auch an dieser Stelle ein Entgegenkommen seitens Real notwendig, die dann einen Teil des Gehalts übernehmen müssten, um eine Leihe möglich zu machen. Allerdings muss sich auch aus Sicht des spanischen Vereins gefragt werden, warum man den - wenn überhaupt - erhofften Verkauf mitsamt der Einnahmen und Einsparungen abblasen sollte, um stattdessen dem Ex-Klub des Spielers sogar noch finanziell unter die Arme zu greifen. Wirklich sinnvoll wäre das wohl nicht, einzig und alleine ein Gefallen an Jovic selbst, sollte er nach wie vor um eine Rückkehr bitten.