Zu Beginn des Monats stieß Maximilian Philipp auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Sollte er sich als Verstärkung erweisen, könnte der Bundesligist eine Kaufoption ziehen.


Mit der Bundesliga ist Maximilian Philipp schon bestens vertraut. Fünf Jahre verbrachte der Angreifer in Deutschlands höchster Spielklasse und reifte zu einem gestandenen Torjäger heran. Nun kehrte er nach seiner Station in Moskau per Leihe nach Wolfsburg vorerst zurück. Dass er schon öfter vom VfL umworben wurde, verriet er just in der Bild.


"Es war nicht der zweite, sondern der dritte Versuch, dass ich nach Wolfsburg komme. In der Jugend war das auch schon mal ein Thema. Ich sollte damals zur U19 des VfL kommen, war auch schon hier und habe mir alles angesehen", so der 26-Jährige. Bisher klappte es aber nicht mit einem Wechsel. Im Sommer 2019 zog es den zehnfachen U21-Nationalspieler für 20 Millionen Euro zu Dinamo Moskau.


Philipps Kaufoption liegt bei elf Millionen Euro


Eine Saison bleibt ihm nun, um sich dauerhaft für die Wölfe zu empfehlen. Sein Jahr in Moskau befand er als kompliziert: "Ich hatte ganz klare Differenzen mit Trainer Kirill Novikov." Ohne internationalen Wettbewerb suchte er schnell einen Ausweg.


In Wolfsburg muss er aufgrund der verpatzten Playoffs zwar ebenfalls auf das internationale Geschäft verzichten, die Aufmerksamkeit in der Liga soll seiner Karriere aber einen neuen Schwung mitgeben. Dafür muss er weiter an sich arbeiten. Laut Trainer Oliver Glasner hat er vor allem noch Defizite, was die Intensität im Training angeht.


Philipp muss sich erst einmal wieder an die Einheiten in der Bundesliga gewöhnen

"Es ist eine andere Art Training. Das Tempo im Vergleich zur Bundesliga ist anders. Mir war von Anfang an bewusst, dass ich jetzt wieder auf ein höheres Niveau komme. Aber es ist nicht so, dass ich nach dem Training hier ein Sauerstoff-Zelt brauchte", so Philipp kämpferisch.


In jedem Fall will er so schnell wie möglich in Bestform kommen. 85 Einsatzminuten sammelte er nun schon für die Wölfe. Ein fester Wechsel ist im Sommer durchaus denkbar, sollte er sich in der Mannschaft festspielen können. Die Kaufoption beträgt elf Millionen Euro. An diesem Wert will der 26-Jährige keine Zweifel mehr aufkommen lassen.