Der 1. FC Köln steckt in der Krise. Ismail Jakobs sieht die Kölner trotzdem auf dem richtigen Weg. Orientieren will sich der Youngster selbst an einer großen Effzeh-Legende.


In der laufenden Bundesliga-Saison ist der 1. FC noch ohne Sieg. Mit drei Punkten stehen die Rheinländer auf dem Relegationsplatz. Für die ausbleibenden Ergebnisse gibt es einige Gründe. Nachwuchsstar Ismail Jakobs hat einige Ansätze.


"Wir hatten einen schwierigen Start durch viele Verletzungen etwa von Jonas Hector, Florian Kainz, ich habe anfangs auch noch gefehlt, dazu hatten wir relativ viele Neuzugänge. Ich glaube, wir müssen uns als Mannschaft noch finden", wird Jakobs vom kicker zitiert. Allerdings wähnt er die Kölner auf dem Weg der Besserung.


"Ich hoffe, dass Podolski meinen Namen kennt"


"Wir sind trotzdem auf einem guten Weg, wir haben aus den letzten vier Spielen nur eines verloren." In den nächsten Partien muss dennoch der erste Sieg her, um sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Schon nach der Länderspielpause hoffte er auf einen Befreiungsschlag. "Ich bin überzeugt, dass wir auch da punkten werden."


Bis dahin verbringt der Flügelspieler die Zeit bei der U21-Nationalmannschaft. Dort freut er sich auf die Herausforderungen und hofft auf den nächsten Schritt. "Ich erwarte zwei Siege und würde natürlich gerne beide Spiele spielen. Es wäre ganz besonders schön, mit einem Erfolgserlebnis zurück zum FC zu gehen."


Podolski war schon früh das Vorbild von Jakobs

An die alten Zeiten würde Jakobs dann nur zu gerne anknüpfen. Er selbst wäre wohl gerne einmal ein solcher Faktor, wie es einst sein großes Vorbild gewesen ist. Lukas Podolski sei sein großes Idol, "menschlich sowieso, es gibt wenige Leute, die ihn nicht mögen, einfach ein geiler Typ. Er hat eine tolle Karriere hingelegt und ist ein Vorbild, allein dass die Nummer 10 beim FC nicht mehr vergeben wird, zeigt, was er für eine Legende ist."


Auf dem Trainingsplatz hatte Jakobs schon in jungen Jahren Kontakt zu Poldi. Heute steht er selbst auf dem Platz und soll auf seiner Position für Torgefahr sorgen. "Ich glaube schon, dass er meinen Namen kennt. Ich hoffe es zumindest", so Jakobs. Entwickelt er sich auch weiterhin so blendend, könnte er irgendwann im selben Zug wie sein großes Vorbild erwähnt werden.