Ralf Fährmann wird zur neuen Saison zum FC Schalke zurückkehren und sich dort mit Markus Schubert um den Platz im Schalker Tor duellieren. Einen neuen Keeper werden die Königsblauen wohl eher nicht verpflichten.


Der FC Schalke 04 wird zur neuen Saison eine neue Nummer eins bestimmen müssen, da Stammkeeper Alexander Nübel bekanntlich zum FC Bayern wechseln wird. Mit Markus Schubert, der zuletzt Nübel bereits vorgezogen wurde, haben die Gelsenkirchener den designierten Nachfolger eigentlich schon im Kader. Trotzdem hielten sich zuletzt die Gerüchte, wonach die Schalker noch einen weiteren Torwart verpflichten wollen.


Aufgrund der aktuellen finanziellen Situation durch die Corona-Pandemie, in der die Königsblauen um ihre Existenz kämpfen, wird im Sommer aber wohl kein größerer Einkauf machbar sein. Darüber hinaus kommt mit Ralf Fährmann noch ein weiterer Torwart mit Stammplatz-Potenzial von seiner Leihe aus Norwegen zurück.


Markus Schubert duelliert sich mit Ralf Fährmann um den Stammplatz im Schalker Tor

Sport-Vorstand Jochen Schneider bestätigte nun in der Sport Bild, dass Fährmann eine weitere Chance erhalten wird: "Wir planen mit Markus Schubert und Ralf Fährmann, weil es zwei hervorragende Bundesliga-Torhüter sind. Und wir haben noch Michael Langer, der eine enorm wichtige Position in unserem Team einnimmt."


Offener Wettbewerb ein "Grundelement des Leistungssports"


Michael Langer ist seit seinem Wechsel 2017 ohne Einsatz beim FC Schalke, der 35-Jährige dürfte weiterhin die Nummer drei bleiben. Davor wird es ein Duell zwischen Schubert und Fährmann um dem Stammplatz geben. "Natürlich werden sie in einen offenen Wettbewerb hineingehen. Das ist ein Grundelement des Leistungssports. Ralf Fährmann hat den Vorteil der Erfahrung, Markus Schubert hat – was diese Saison betrifft – den Vorteil der Spielpraxis", sagte Schneider.


Fährmann trainiert aktuell bereits auf Schalke mit, da natürlich auch in Norwegen der Ball ruht,. Der Wettbewerb beginnt wahrscheinlich schon jetzt. Ein Torwartproblem haben die Schalker jedenfalls nicht.