Ein Abschied von Weston McKennie scheint auf Schalke langsam näher zu rücken. Der US-Amerikaner hat die englische Premier League als Ziel - dort soll er über eine Reihe an Interessenten verfügen.


Nach einer insgesamt erneut sehr schlechten Saison von Schalke 04 scheint Weston McKennie über einen Abschied von Königsblau nicht nur nachzudenken, sondern ihn gar vollziehen zu wollen. Vor wenigen Wochen berichtete Sport1 zunächst, dass der 21-Jährige mit diesem Gedanken spielt.


Schalkes McKennie will in die Premier-League - auch Liverpool beobachtet den Youngster


Das große Ziel: Die englische Premier League. Mittlerweile gelten vor allem Newcastle United und der FC Everton als interessiert, doch sie sollen keineswegs die einzigen Klubs sein. Der US-amerikanische Sender CBS Sports fügte die Tage hinzu, dass auch die Wolverhamton Wanderers über eine McKennie-Verpflichtung nachdenken sollen. Der Mittelfeldspieler selbst soll einen Klub bevorzugen, der regelmäßig im europäischen Wettbewerb teilnehmen wird.


Weston McKennie könnte es im Sommer in die Premier League ziehen

Für etwas Überraschung sorgten die offensichtlichen Überlegungen seitens des FC Liverpool, McKennie zu verpflichten. Die Bild bezog sich auf den US-Sender und erklärte, der Texaner könnte nicht nur sportlich, sondern auch marketing-technisch ein Ziel des Vereins von Trainer Jürgen Klopp sein - 90min berichtete bereits in der vorletzten Woche exklusiv über das Interesse der Reds.


Somit dürfte es augenscheinlich nur noch eine Frage der Zeit und primär natürlich des Geldes sein, wann und wohin McKennie wechseln wird. Eine langfristige Zukunft auf Schalke scheint er sich, trotz des noch vor einem Jahr verlängerten Vertrags bis 2024, nicht mehr vorstellen zu können.


Ob McKennie auch zukünftig beim S04 spielen wird, ist ungewiss

Für den S04 kommen diese Abschiedsgedanken aber nicht ganz so unpassend, wie man eventuell vermuten mag. Im zentralen Mittelfeld ist Königsblau vergleichsweise gut besetzt. Je nach System dürften Suat Serdar und Omar Mascarell im Normalzustand die Nase vorne haben, wenn es um einen Start- und Stammplatz geht. Zudem gilt McKennie vor allem im Ausland weiterhin als begehrtes Talent, während er in der Bundesliga bereits den Status eines eingespielten Allrounders hat - was selbstredend an seiner frühen Berufung zu den Profis liegt.


McKennie-Transfer als Chance für Schalke - Einnahmen ohne Baustelle aufzureißen


Dementsprechend kann Schalke gutes Geld einnehmen, während keine allzu große Baustelle entsteht. Die etwaige Ablösesumme, die sich vermutlich zwischen 20 und 30 Millionen Euro einpendeln würde, kann der Bundesligist gut gebrauchen: Sowohl für das Gesunden nach und in der Coronakrise, zum anderen, um weitere Problemstellen im Kader anzugehen.


S04-Sportvorstand Schneider muss im McKennie-Thema abwägen

McKennie wird sich mit seinem etwaigen Interessenten besprechen und dementsprechend ein bevorzugtes Ziel heraussuchen. Trotz finanziell angespannter Lage muss Schalke in den vermutlich folgenden Verhandlungen eine starke Hand beweisen und eine möglichst gute Kompensation für den dreifachen Torschützen der abgelaufenen Saison herausschlagen.