Kurz vor dem Saisonstart muss der SC Freiburg noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Dabei wollen die Breisgauer tief in die Tasche greifen. Baptiste Santamaria würde zum Rekord-Transfer avancieren.


Im vergangenen Jahr zahlte der Sport-Club sieben Millionen Euro für Vinzenco Grifo. Die Verpflichtung des Hoffenheimers stellte neue Maßstäbe im Schwarzwald. Doch schon einen Sommer später könnte die Marke erneut pulverisiert werden.


Auf der Suche nach einem neuen defensiven Mittelfeldspieler, haben sich die Freiburger schon lange auf Baptiste Santamaria festgelegt. Der 25-jährige Franzose war zuletzt Stammspieler in der Ligue 1 und fühlt sich für den nächsten Schritt bereit.


Über zehn Millionen für Santamaria?


Den Spieler scheinen die Kaderplaner bereits überzeugt zu haben. Bisher mangelte es an einer Einigung über die Ablösesumme. Wie sky berichtet, scheiterte der Sport-Club mit einem ersten Angebot über elf Millionen Euro. SCO Angers fordert weiterhin ordentliche 15 Millionen. Durch die vielen Transfereinnahmen der Freiburger dürfte aber auch diese Hürde noch zu nehmen sein.


Die bescheidenen Freiburger steigen in die großen Geschäfte ein

Die Bereitschaft dazu ist in jedem Fall da. Auf der Sechs fehlt es Christian Streich noch an Personal. Da sich Santamaria bereits von seinen Teamkollegen verabschiedet haben soll, dürfte eine Einigung in den nächsten Tagen offiziell gemacht werden.


Andrich-Transfer vom Tisch


Das bedeutet, dass Robert Andrich wieder vom Radar der Breisgauer verschwinden wird. Der Berliner kam zuletzt als günstigere Alternative für Santamaria infrage. Der volle Fokus liegt aber auf dem Franzosen. Klappt der Deal, würde der 25-Jährige zum fünftteuersten Bundesliga-Neuzugang des Sommers aufsteigen.