Den 20. November 2020 dürften viele BVB-Fans (und auch ein paar, die mit dem Klub nichts am Hut haben) schon mal vorsorglich im Kalender markiert haben: An diesem Tag nämlich wird das Wunderkind Youssoufa Moukoko 16 Jahre alt - und wäre ab dann für den Profi-Kader spielberechtigt. Doch auch über Deutschlands Grenzen hinaus macht Moukokos Name die Runde. Der kamerunische Altstar Samuel Eto'o träumt sogar schon davon, ihn irgendwann im Trikot des FC Barcelona zu sehen.


Bis dahin dürfte aber wohl noch einige Zeit vergehen. Schließlich ist der Wonderboy ja gerade einmal bei den Profis des BVB angekommen. Der machte kürzlich, in der Person seines Sportdirektors Michael Zorc, auch gar keinen Hehl daraus, dass die in diesem Frühjahr von der DFL beschlossene Änderung der Statuten im Hinblick auf das Mindestalter für Profi-Spieler (das von 18 auf 16 Jahren gesenkt wurde) auch auf energisches Betreiben der Westfalen hin geschehen ist.


Und wer will es ihnen verübeln? Jeder Klub, der solch ein Juwel in seinen Reihen weiß, will so bald wie möglich mit ihm spielen. Und die, die ihn nicht haben, überlegen sich derweil, wieviel Geld sie, am Tag X, wohl für ihn auf den Tisch legen müssen. Eto'os Elogen über den Deutsch-Kameruner machen ihn sicherlich nicht preiswerter.


Eto'o träumt von Barça-Sturmreihe Mbappé, Griezmann und Moukoko


"Es gibt da einen jungen Spieler bei Borussia Dortmund. Sein Name ist Youssoufa Moukoko", äußerte sich der frühere Weltklassestürmer gegenüber SPOX und Goal über seinen Landsmann. "Er ist 15 Jahre und der nächste große Spieler für mich nach Messi. Da Lionel älter wird, könnten wir die Zukunft bei Barcelona gut vorbereiten."


Immer noch mit besten Kontakten zum FC Barcelona: Kameruns früherer Top-Torjäger Samuel Eto´o

Träumen ist ja auch erlaubt. Zumal Eto'o noch einen draufsetzt, und am liebsten gleich noch Kylian Mbappé neben Moukoko sehen würde. Zusammen mit Antoine Griezmann. Wenn sich diese Träume mal nicht mit denen anderer Klubs kreuzen. Ganz ohne Träume, und voll in der Realität, erwarten sie in Dortmund einstweilen den 20. November. Der, da lehne ich mich jetzt auch gerne mal etwas weiter aus dem Fenster, zu einer Zäsur in der Geschichte der Schwarz-Gelben werden wird.