Der FC Bayern hat mit Tanguy Nianzou ein absolutes Top-Talent für die Abwehr verpflichtet. In einem Interview mit France Football enthüllte Karl-Heinz Rummenigge, dass der Rekordmeister im Transfer-Poker um den Youngster unter anderem RB Leipzig ausstach.


Mit dem ablösefreien Transfer von Tanguy Nianzou ist dem FC Bayern ein absoluter Glücksgriff gelungen. Beim französischen Abwehr-Talent, das sich gegen einen Verbleib bei PSG entschied, wurde nicht nur der FC Bayern vorstellig. Nianzou lagen "viele lukrative Angebote, insbesondere von RB Leipzig" vor, enthüllte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.


Nianzou-Transfer kein Seitenhieb gegen die Konkurrenz


Das Werben des Bundesliga-Konkurrenten sei für den Rekordmeister aber kein Argument für einen Transfer gewesen. Rummenigge betonte, dass der FC Bayern "noch nie einen Spieler mit dem Ziel verpflichtet [hat], einen unserer Rivalen zu schwächen". Nianzous Qualitäten allein und die Tatsache, dass er PSG verlassen wollte, bewegten die Bayern zu ihrem Transfer-Vorstoß: "Wir wussten, dass er sein Abenteuer bei PSG beenden wollte. Wenn ein solch talentierter Spieler ins Ausland wechseln will, ist es nur logisch, dass ein Verein wie die Bayern Interesse bekunden."


Tanguy Nianzou trägt ab sofort das Trikot vom FC Bayern

Im Werben um das 18-jährige Ausnahmetalent profitierte der FC Bayern erneut von seinen hervorragenden Vernetzungen. "Unser Verhältnis zur PSG ist sehr gut. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinem Kollegen Nasser Al-Khelaifi, er engagiert sich sehr für sein Projekt und leistet ausgezeichnete Arbeit. Auch unsere Kontakte zu Leonardo (PSG-Sportdirektor; Anm.) sind sehr gut."