Alvaro Morata hat eine turbulente Zeit hinter sich. In den vergangenen Jahren kickte er bei einigen namhaften Klubs, doch nirgends wurde er so richtig glücklich. Aktuell steht der Spanier bei Atletico Madrid unter Vertrag, für die der Stürmer erfolgreich auf Torejagd geht. Dennoch steht noch im Raum, ob Morata über den Sommer hinaus in Spanien bleibt.


In Moratas Vita finden sich so einige Topklubs wieder. Der Spanier lief bereits für Real Madrid, Juventus Turin, abermals Real, dem FC Chelsea und schließlich für die Rojiblancos auf. Die Tore purzelten meist zahlreich, dennoch war der Stürmer oft Zentrum der Kritik. Erst bei Atletico wurde es bisweilen etwas ruhiger um den 33-fachen Nationalspieler.


Inter und Juve strecken Fühler nach Morata aus


In Italien ist Morata allerdings noch immer ein Begriff. Wie die Marca unter Berufung auf die Tuttosport und Corriere dello Sport berichtet, soll der Spanier aktuell bei Inter Mailand und Juventus hoch im Kurs stehen. Unter Inter-Coach Antonio Conte spielte Morata bereits bei Juve. Mitspieler damals: Andrea Pirlo, heutiger Juventus-Trainer.


Mann kennt sich noch: Pirlo und Morata (re.) spielten gemeinsam für Juventus

Gerade die Alte Dame soll sehr interessiert an einer Rückkehr Moratas sein. Seit geraumer Zeit sucht man dort nach einer Sturmspitze für die Zukunft, nachdem der alternde Gonzalo Higuain langsam abbaute. Mit Turins Cristiano Ronaldo spielte Morata bereits bei Real zusammen. Die Verbindung zum Stiefel sind naheliegend, auch weil seine Frau aus Italien stammt.


Atletico könnte hohe Ablöse für den Spanier erzielen


Am längeren Heben sitzt aktuell allerdings noch Atletico Madrid, die nach einer Leihe erst im letzten Sommer die Kaufoption in Höhe von 56 Millionen Euro zogen (die Leifrist vom FC Chelsea lief allerdings noch bis Sommer 2020 weiter). Die Colchoneros sind ihrerseits aktuell sehr froh, mit Morata einen einigermaßen treffsicheren Stürmer im Kader zu haben.


Wenn Atletico sich auf einen Verkauf einigen könnte, dann wohl nur im Tausch gegen eine enorme Ablöse. Daher erscheint ein frühzeitiger Abschied Moratas aus seiner alten Heimat - der Spanier kickte in seiner Jugend bereits für die Madrilenen - unwahrscheinlich.