Ende in Sicht: Nach vier Jahren im PSG-Dress könnte Kylian Mbappé seinen Parisern im kommenden Sommer den Rücken kehren. Real Madrid und der FC Liverpool stecken bereits in den Startlöchern. Mit beiden Teams befindet sich der französische Flügelflitzer Medienberichten zufolge in einem intensiven Austausch.


Zu jung, zu talentiert und zu begehrt: Dass Paris Saint-Germain für Mbappé lediglich eine Zwischenstation seiner noch frischen Karriere bleibt, war abzusehen. Mit einer Vertragsverlängerung über 2022 hinaus rechnet in der französischen Hauptstadt derweil niemand. Um für den Youngster eine gehörige Portion Geld zu generieren, bedarf es eines Wechsels im kommenden Sommer.


Mbappé in Gesprächen mit Real und Liverpool


Wie die französische L'Équipe berichtet, wird Mbappé die Franzosen nach der Saison 2020/21 aller Voraussicht nach verlassen. Die seit geraumer Zeit existierenden Gespräche mit dem FC Liverpool und Real Madrid intensivieren sich, so die Sport-Tageszeitung in ihrer Dienstagsausgabe.


Dass der 21-jährige Offensiv-Allrounder, wie zuletzt von der Times berichtet, die PSG-Bosse über seinen Wechselwunsch in Kenntnis gesetzt habe, sei laut Sky allerdings falsch. Dennoch bestätigten die Franzosen dem deutschen Medienkonzern, dass es äußerst schwierig sei, den gebürtigen Pariser über die kommende Spielzeit hinaus zu halten.


Real Madrid in der Pole-Position?


Mbappé sitzt am längeren Hebel, spielt mit offenen Karten, hält sich alle drei Optionen (PSG, Real, Liverpool) offen und entscheidet sich womöglich erst gen Ende der Saison. Dass sich der ehemalige Monegasse dabei für ein Engagement im Real-Dress entscheidet, scheint aktuell die wahrscheinlichste Variante. Zinedine Zidane möchte seinen Landsmann unbedingt zu den Königlichen lotsen. Mbappé gilt zudem als großer Fan von Zidane.


Schätzen sich sehr: Real-Coach Zidane (l.) und PSG-Star Mbappé (r.)

Real Madrid war lange Zeit sein Traumziel. Bereits nach seiner Zeit im Fürstentum hätte er den Sprung in La Liga wagen können, gab seinen strickt getakteten Karriereweg aber nicht auf und scheint nun mit ein wenig Verspätung in der spanischen Hauptstadt anzuheuern. Madrids Vorstand wird eine Verpflichtung jedenfalls noch nicht aufgegeben haben. Ohne Corona-Krise hätte es womöglich schon in diesem Sommer einen weiteren Annäherungsversuch der Madrilenen gegeben.


Neben Zidane streckt auch Jürgen Klopp seine Fühler aus - und das nicht erst seit gestern. Bereits 2017 landete Liverpools Eigentümer seinen Privatjet in Nizza, um den 35-fachen Nationalspieler Frankreichs für ein Engagement an der Merseyside zu überzeugen - bisher vergeblich. Zuletzt fehlte den Reds obendrein das Geld. Mit einem Abgang von Mohamed Salah oder Sadio Mané dürfte dem englischen Meister allerdings das nötige Kleingeld für die circa 150 Millionen Euro schwere Ablöse Mbappés zur Verfügung stehen.


Nicht vergessen dürfen die interessierten Klubs dabei allerdings sein jährliches Gehalt in Höhe von 21,4 Millionen Euro brutto. Mbappé gehört damit zu den zehn bestbezahltesten Spielern der Welt.