RB Leipzig möchte Patrik Schick auch zur neuen Saison halten, die Kaufoption ist aber zu hoch. RB verhandelt deshalb mit dem AS Rom über eine geringere Ablösesumme, bisher liegen die Klubs noch weit auseinander. Schicks Berater rechnet dennoch mit einer Einigung.


Patrik Schicks Leihe vom AS Rom war für RB Leipzig bislang ein Volltreffer: Sieben Tore hat der Angreifer in 15 Bundesligaspielen erzielt, dazu kommen zwei Vorlagen. Gerade mit Hinblick auf einen möglichen Abgang von Timo Werner möchte RB den Leihspieler sehr gerne über die Saison hinaus halten, auch der Tscheche selbst möchte in Leipzig bleiben. "Es gibt zwar Interesse von anderen Vereinen, aber wir konzentrieren uns eindeutig auf RB Leipzig", sagte Schicks Berater Pavel Paska der tschechischen Zeitung Blesk (via kicker).



Einziges Problem: Nach aktuellem Stand würde die Ablösesumme 29 Millionen Euro betragen. So hoch ist nämlich die Kaufoption, die RB mit den Römern vereinbart hat. Doch diesen Preis möchte Sportdirektor Markus Krösche nicht zahlen, wie er schon vor einigen Wochen mit Blick auf die Corona-Krise in der Sport Bild erklärte: "Momentan hat sich an der Option nichts geändert, aber vielleicht in den nächsten Wochen. Alle Vereine müssen mit der Krise umgehen."


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Wie der kicker berichtet, soll AS inzwischen ein wenig eingelenkt und drei Millionen Euro Preisnachlass angeboten haben, sofern RB die Summe zeitnah überweist. Für die Leipziger sei jedoch auch eine Ablöse von 26 Millionen Euro noch zu hoch. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff rechne mit einem Einbruch der Ablösesummen von 30 Prozent und wolle deshalb nicht mehr als 20 Millionen Euro zahlen.


"Aus meiner Sicht werden die Verhandlungen lang sein", meinte Schicks Berater Paska. Dennoch erwarte er eine Einigung: "Es wird gut ausgehen." Bis zum 30. Juni hat RB noch Zeit um zu verhandeln, spätestens dann muss aber eine Entscheidung getroffen werden. Eine Einigung zwischen den beiden Klubs wäre sicher für alle Parteien die beste Lösung.