Nach zweieinhalb Jahren bei RB Leipzig zieht es das dänische Mittelfeld-Talent Mads Bidstrup nun zum englischen FC Brentford, der momentan noch um den Aufstieg in die Premier League kämpft. In einem Interview mit seinem neuen Verein spricht der 19-Jährige über seine Beweggründe für die Luftveränderung.


Im Frühjahr 2018 holte Leipzig den damals noch 16-Jährigen Mads Bidstrup aus der Jugend des FC Kopenhagen und zahlte stolze zwei Millionen Euro für ihn. Nach Informationen der Bild verdiente der junge Mann monatlich 15.000 Euro, doch ein Pflichtspiel für die Profis der Leipziger absolvierte er nie.

Nun gab man ihn für 900.000 Euro an den FC Brentford ab, obwohl sein Vertrag bei den Sachsen noch bis 2023 lief. Für RB also ein sattes Minusgeschäft, doch Bidstrup selbst ist von seinem Wechsel überzeugt.


Bewusst einen Schritt zurück


"Jetzt zu einem großen Klub zu gehen, das wäre nicht die richtige Entscheidung gewesen. Ich denke, das Beste für mich ist, erst einmal einen Schritt zurück zu machen und in der Championship zu spielen", so Bidstrup über seine Wahl. "Ich denke es ist der richtige Schritt, um mich als Spieler zu entwickeln", führt er weiter aus.


Dabei hat Brentford sogar noch die Chance, im nächsten Jahr in der Premier League dabei zu sein - die zweite englische Liga läuft noch und Brentford liegt zwei Spiele vor dem Ende nur einen Punkt hinter dem Zweitplatzierten West Bromwich auf Rang drei.

Bidstrup würde es umso freuen, wenn der Aufstieg gelingt. Doch ohnehin geht er frohen Mutes an die neue Aufgabe. "Brentford hatte schon vor einem halben Jahr angefragt und jetzt hat der Wechsel endlich geklappt. Dafür bin ich dankbar", so das Talent über die Bemühungen seines neuen Vereins.

Doch obwohl er keinen Einsatz in einem Pflichtspiel für die Leipziger Profis bekam, bezeichnet er seine Zeit bei RB nicht als Verschwendung. "Ich habe viel gelernt und bin dort sehr schnell erwachsen geworden", nimmt der Däne die positiven Eindrücke mit.

Bei seinem neuen Klub sieht sich Bidstrup in guter Gesellschaft, auch deshalb unterzeichnete er dort für drei Jahre - der Klub hat zudem eine Option für ein weiteres Jahr.

"Ich werde mich im defensiven Mittelfeld zu Hause fühlen. Viel Tempo, viele Grätschen - wie eine Bulldogge. Ich denke der Spielstil der Mannschaft mit ihrem hohen Pressing und den schnellen Angriffen kommt mir entgegen", man kann dem jungen Mann nur wünschen, dass er nachhaltig auf sich aufmerksam macht.