Die Transferposse um RB Leipzigs Abwehr-Juwel Dayot Upamecano zieht sich. Laut SPORT1 ist ein Wechsel im diesjährigen Sommer beschlossen. Vor allem der FC Bayern wird mit dem französischen Innenverteidiger in Verbindung gebracht.


FCB heißer Kandidat auf Upamecano-Verpflichtung


In welchem Dress werden wir Upamecano in der nächsten Saison sehen? Einem vor wenigen Tagen erschienen BILD-Bericht zufolge, streben der Spieler und dessen Berater einen Sommertransfer zum FCB an. Der Rekordmeister habe großes Interesse, wolle jedoch die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 60 Millionen Euro drücken. Zwischen dem wuchtigen Abwehr-Ass, dessen Agenten und dem deutschen Rekordmeister herrsche bereits Einigkeit.


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Mintzlaff dementiert Vertragsverlängerung


Nach Sky-Informationen, die nach dem thematisierten BILD-Bericht veröffentlicht wurden, stehe Upamecano allerdings kurz vor einer Vertragsverlängerung in Leipzig. Sein potentielles neues Arbeitspapier soll eine Laufzeit bis 2022 sowie eine Ausstiegsklausel für den Sommer 2021 besitzen. Upamecano sehe seine Entwicklungschancen bei den Roten Bullen am größten und ordne einen Transfer zu einem Spitzenklub als zu früh ein.


"Für uns ist es ein No-Go, dass Leistungsträger ablösefrei vom Hof gehen. Das war bei Timo Werner der Fall und wird bei Dayot Upamecano auch so sein." RB-Chef Oliver Mintzlaff

Laut SPORT1 endet Upamecanos Zeit bei RasenBallsport im Sommer dieses Jahres. Eine Vertragsverlängerung des Spielers bestätigte Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer von RB Leipzig, nicht - im Gegenteil: "Wir haben in der Covid-19-Krise momentan andere Themen als uns über Verträge Gedanken zu machen. Für uns ist es ein No-Go, dass Leistungsträger ablösefrei vom Hof gehen. Das war bei Timo Werner der Fall und wird bei Dayot Upamecano auch so sein. Ich habe das Wirtschaftliche im Blick", fügte der 44-Jährige später im Gespräch hinzu.


SPORT1 deutet dies so, dass Upamecano bei einer gescheiterten Kontraktsverlängerung in diesem Sommer verkauft wird und unterstreicht dieses Szenario mit einer weiteren Aussage Mintzlaffs: "Wir handeln immer nachhaltig."

Mintzlaff sieht die "Notwendigkeit zum Verkauf" lediglich unter bestimmten Voraussetzungen als gegeben und fügte an: "Wenn wir nicht zu Ende spielen können, müssen wir uns mit neuen Transfers überhaupt gar nicht beschäftigen. Das würde in das große Minus, das wir haben, nicht mehr hineinpassen."