Seit Monaten ist Milot Rashica bei Werder Bremen der Verkaufskandidat Nummer Eins. Sein Abschied im Sommer ist schon lange Gewissheit. Dennoch könnte es nun schneller gehen als gedacht.


In der vergangenen Saison sollte Milot Rashica die Bremer als großer Star und begeisternder Fanliebling anführen. Daraus wurde allerdings genauso wenig, wie aus den Europa-Ambitionen der Grün-Weißen. Stattdessen drückten die Coronakrise und das schonungslose Formtief den Marktwert des Kosovaren ordentlich nach unten.


Dennoch soll der 24-Jährige bald verkauft werden. Mit RB Leipzig hat sich bereits ein Interessent gefunden, der seit vielen Wochen mit einer Verpflichtung liebäugelt. Allerdings herrschte bisher keine Einigung über die fällige Ablöse. Die anlaufenden Gespräche versprechen nun aber einen baldigen Kompromiss.


Rashica-Wechsel: Es geht nur noch um die Transfersumme


"Bei Milot gibt es definitiv Bewegung, da sind wir mit einem Klub im Austausch. Wir müssen davon ausgehen, dass er nächstes Jahr nicht mehr bei uns spielen wird. Aber wir werden ihn auch nicht unter Wert verkaufen", so Werders Sportchef Frank Baumann.


Frank Baumann möchte so viel Geld wie möglich heraus holen

Die Frage nach dem genauen Verhandlungspartner stellt sich kaum noch. Alle Vertragskonditionen in Leipzig könnten schnell geklärt werden; nur die Ablöse bereitet weiter Kopfschmerzen. Die eigentliche Ausstiegsklausel von 38 Millionen Euro ist utopisch. Der absolute Mindestpreis von 15 Millionen wird wiederum die Bremer nicht zufriedenstellen.


Gemeinsam muss man sich nun einigen. Zuletzt wurde über eine Summe im Bereich von 22 Millionen Euro spekuliert. Und dann könnte es doch ganz schnell gehen. In Leipzig soll Rashica die Offensive der Roten Bullen beleben und Bremen ist dringend auf das Geld angewiesen; Gewinner gibt es trotz des großen Verlusts also viele.