Knapp acht Monate nach seinem Rauswurf beim FC Bayern München hat Niko Kovac eine neue Aufgabe gefunden. Der 48-Jährige übernahm die AS Monaco als Chef-Trainer - zuvor war er auch immer wieder mit dem BVB in Verbindung gebracht worden.


Quasi seit dem ersten Tag nach seiner Ankunft bei Borussia Dortmund wird Lucien Favre skeptisch beäugt. Das Vorurteil, dass er keine Titel gewinnen könne, haftet ihm dermaßen stark an, dass es in weiten Teilen des schwarz-gelben Fanlagers nach fast jeder Niederlage des BVB wieder aus der Schublade geholt wird - meist einhergehend mit der Forderung nach einem Rauswurf. Das liegt zum Teil auch daran, dass ihm die BVB-Bosse in der Öffentlichkeit nicht immer in dem Maße den Rücken stärkten, wie er selbst es sich vielleicht gewünscht hätte.


Im Zuge dieser Diskussionen wurde in Fankreisen - und auch in den Medien - zu Beginn dieses Jahres immer wieder Niko Kovac mit der Borussia in Verbindung gebracht. Nach seinem Rauswurf beim FC Bayern war der Deutsch-Kroate seit Anfang November ohne Job - wie es hieß, soll er von den Dortmund-Bossen sehr geschätzt werden.


Kovac schätzt Favre (im Hintergrund) sehr

In diesem Sommer übernahm Kovac aber schließlich die AS Monaco; auch, weil der BVB an Favre festhält und ihm auch im dritten Jahr in Folge das Vertrauen schenkt. Von der Sport Bild zu den Gerüchten um Dortmund befragt, antwortete Kovac nur: "Ich habe immer gesagt, dass der BVB mit Lucien einen sehr guten Trainer hat. Es ist nicht einfach, in Dortmund zu arbeiten: Die Erwartungshaltung ist sehr groß, aber das Maß aller Dinge ist und bleibt Bayern München."


Für die Zukunft wünsche er "Lucien in Dortmund alles erdenklich Gute. Aber ich weiß, dass es gegen Bayern sehr schwierig sein wird."