Dass Milot Rashica von Werder Bremen zu RB Leipzig wechselt, schien lange klar. Der Wechsel ist nun offenbar vom Tisch. Der Kosovare will aber nach wie vor weg aus Bremen: Vielleicht geht es nun doch ins Ausland.


Bei der Ablösesumme liegen der SV Werder Bremen und RB Leipzig Medienberichten zufolge sehr weit auseinander, weswegen der Wechsel von Milot Rashica zu den Roten Bullen wohl nicht zustande kommt. Ein harter Schlag für den Flügelstürmer, hätte er dort doch perfekte Bedingungen vorgefunden: Er hätte in Deutschland bleiben können, Champions League gespielt und mehr Geld verdient.


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Es ist aber an der Zeit, dass sich Rashica umorientiert. Sportdirektor Frank Baumann hatte unlängst die Frage in den Raum gestellt, wie lange es für den Noch-Bremer sinnvoll ist, zu warten. Offenbar hat der eingesehen, dass es das nicht mehr ist und zieht nach Informationen der Deichstube nun doch einen Wechsel ins Ausland in Betracht, was er eigentlich vermeiden wollte.


Aston Villa und SSC Neapel sind interessiert


Das ruft offenbar vor allem zwei Vereine wieder auf den Plan: Aston Villa und SSC Neapel. Die Engländer könnten Bremens geforderte Ablöse sicherlich zahlen, auch in Sachen Gehalt würde Rashica einen großen Sprung machen. Sportlich würde er sich aber nur bedingt verbessern und auch in der Premier League eher gegen den Abstieg als ums internationale Geschäft spielen.


Anders beim SSC Neapel, der in der Serie A zu den Kandidaten um die europäischen Plätze zählt und als Pokalsieger in dieser Saison für die Europa League qualifiziert ist. Durch einen Wechsel zu beiden Klubs könnte sich Rashica jedenfalls finanziell verbessern und sich auch für noch größere Klubs empfehlen. Der 24-Jährige muss sich nur bald entscheiden, was er will. Bremen jedenfalls wäre sicher nicht abgeneigt, seine üppige Ablöse um die 20 Millionen Euro bald einzustreichen.