Beim ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen den 1. FC Düren baute Hansi Flick in der Startelf zunächst auf etabliertere Kräfte - mit Jamal Musiala durfte sich aber auch ein Youngster von Beginn an beweisen, der seine Chance voll und ganz nutzte.


Für Musiala, der erst im vergangenen Sommer aus der Chelsea-Jugend nach München gewechselt war, war sein Auftritt gegen den Underdog sein Startelfdebüt für die Bayern-Profis; doch von Nervosität war beim 17-Jährigen keine Spur. Der Deutsch-Engländer wirbelte auf der linken Außenbahn, spielte seinen Gegenspielern teilweise Knoten in die Beine und war neben Doppeltorschütze Eric Maxim Choupo-Moting der auffälligste Akteur auf dem Feld.


Gut, der Gegner war der 1. FC Düren, ein Fünftligist und somit nicht der ultimative Gradmesser. Das muss man bei aller Schwärmerei natürlich dabei sagen. Doch sein Auftritt hat definitiv Lust auf mehr gemacht.


Highlights des Abends war ganz klar Musialas Dribbling im gegnerischen Strafraum, als er gleich drei Dürener wie Slalomstangen stehen ließ - nur am Abschluss muss der Youngster noch ein wenig arbeiten.


"Er hatte schon einige Einsatzzeiten. Am Ball ist er ein klasse Spieler. Wenn er am Ball ist, kommt Dynamik ins Spiel. Das ist schön anzuschauen", schwärte Flick nach der Partie (via Sky) über den Youngster. "Vom Körper her könnte er noch stabiler sein. Er bringt alles mit, was er kann. Es ist schwieriger, das zu erlernen, als das, was er noch braucht."


Auch die Fans vor den TV-Geräten waren hin und weg von Musiala:


Man muss kein großer Experte sein, um zu erkennen, dass die Fans schon sehr bald noch sehr viel mehr von dem 17-Jährigen sehen werden. Trotz der großen Konkurrenz auf den Außenbahnen beim FC Bayern.



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