Kurz nach den kicker-Infos lieferte am späten Sonntagabend auch die Bild spannende Details zur Schalker Kaderplanung. Die Bemühungen um Sead Kolasinac schreiten voran, zudem liefert das Boulevardblatt Ibisevic-Infos, die mit der vorherigen Meldung überhaupt nicht übereinstimmen.


Wähend der kicker Schalke-Fans mit der Meldung erfreute, dass Ibisevic im Rahmen seines Einjahresvertrags lediglich ein Grundgehalt in Höhe von 100.000 Euro erhalten wird, schreib die Bild praktisch das komplette Gegenteil: Ibisevic soll demnach zwei Millionen Euro plus Handgeld verdienen!


Wer am Ende Recht behält, kann man leider nur raten. Ein solch teures Paket würde natürlich die anfängliche Kritik am Deal bestätigen. Es kommt auf jeden Fall nicht oft vor, dass die zwei Giganten der Fußball-Medien sich bei den Infos dermaßen widersprechen. Bei der Betrachtung aller äußeren Umstände bleiben wir aber letztendlich eher bei den kicker-Infos.


Zumindest muss man bei Sead Kolasinac nicht solche Ratespiele betreiben. Dass sich Schalke um eine Rückholaktion des Linksverteidigers bemüht, wissen wir bereits seit Wochen. Nun stellt sich heraus, dass sich der 27-jährige Bosnier mit Sportvorstand Jochen Schneider bereits dreimal in Deutschland getroffen hat, Kolasinac will demnach unbedingt zurückkehren. Die anfängliche Skepsis hat sich wohl aufgelöst.


Doch wie wird man das exorbitante Gehalt von Kolasinac, das er beim FC Arsenal verdient, stemmen? Laut Bild will Schalke im Rahmen der Leihe 2,5 Millionen Euro übernehmen, wodurch man zugleich die Gehaltsobergrenze einhält. Arsenal soll dieselbe Summe an Kolasinac zahlen, auf das restliche Gehalt wird er derweil verzichten. Das ursprüngliche Salär beläuft sich laut verschiedenen Berichten auf 8-9 Millionen Euro pro Jahr.


Eine Kaufoption will sich Schalke ebenfalls abholen. Ob Arsenal darauf eingehen wird, wird sich noch zeigen. Kolasinac soll zudem in Zukunft für seinen Gehaltsverzicht eine Kompensation erhalten. Für die linke Außenbahn wäre er auf jeden Fall eine deutliche Verstärkung.


Viele Fans denken, dass Bastian Oczipka als LV lediglich die Mindestanforderungen erfüllt. Der 31-jährige Außenverteidiger verfügt in keinerlei Hinsicht über außergewöhnliche fußballerische Fähigkeiten, die auf der Außenbahn den Unterschied ausmachen können. Deshalb soll er künftig wieder einen Konkurrenten erhalten. Kolasinac wäre auf jeden Fall ein Kracher für diese Rolle.