Nach sechs Jahren hat Luis Suárez den FC Barcelona verlassen (müssen) und sich Atlético Madrid angeschlossen. Lionel Messi hat seinen Freund mit einem emotionalen Instagram-Post verabschiedet - und dabei auch gegen Barca ausgeteilt.


Sie waren das "M" und das "S" im legendären MSN-Sturm des FC Barcelona, der unter anderem 2015 die Champions League gewann. Und sie waren auch abseits des Rasens beste Freunde: Lionel Messi und Luis Suárez. Ihre gemeinsame Zeit bei den Katalanen ist nun beendet, der neue Barca-Trainer Ronald Koeman hat keine Verwendung für Suárez und wollte ihn los werden.


Lionel Messi verabschiedete sich am Freitag mit einem emotionalen Instagram-Post von seinem Freund, der künftig für Atlético Madrid spielt. "Wie schwierig wird es sein, den Alltag nicht weiter mit dir zu teilen, sowohl auf dem Feld als auch außerhalb", schrieb der Argentinier. "Es wird seltsam sein, dich in einem anderen Trikot zu sehen."


"Du hast es verdient, als das zu gehen, was du bist: Einer der wichtigsten Spieler der Vereinsgeschichte", schrieb Messi weiter und teilte dann auch gegen den FC Barcelona aus: "Und nicht, dass sie sich rausschmeißen. Aber die Wahrheit ist, dass mich an diesem Punkt nichts mehr überrascht."


Graben zwischen Messi und Barca wird immer größer


Dies dürfte ein klarer Seitenhieb gegen die Vereinsführung und wohl vor allem gegen Koeman sein, der unmittelbar nach seinem Antritt bei den Katalanen mit Suárez einen verdienten Spieler (und Freund von Messi) gnadenlos aussortierte. Zudem dürfte der 33-Jährige noch einen riesigen Groll gegen den Verein hegen, dass dieser ihm einen Wechsel in diesem Jahr verwehrte.


Der in Messis Augen unwürdige Abgang von Suárez hat den Graben zwischen ihm und Barca offenbar noch größer gemacht. Es ist schwer vorstellbar, wie Koeman und Messi eine gemeinsame Basis finden wollen, um erfolgreich zu sein. Am kommenden Sonntag startet Barca gegen Villarreal in die neue Saison - vielleicht gibt es dann einen ersten Einblick.


Übrigens: Das "N" vom MSN-Sturm, nämlich Neymar, meldete sich unter dem Post des Argentiniers ebenfalls zu Wort und schrieb: "Unglaublich, wie sie die Dinge machen."