Nach einer schwachen Saison wird sich beim FC Schalke im Sommer einiges tun - vor allem im Kader. Mit Weston McKennie plant der erste Star seinen Abschied.


Bei der heutigen Pressekonferenz, in der die abgelaufenen Spielzeit (mehr oder weniger) analysiert wurde, stellten die Schalke-Bosse um Sportvorstand Jochen Schneider klar, dass S04 in den kommenden Jahren vorerst kleinere Brötchen backen muss. Die europäischen Ränge sind in den nächsten zwei, drei Jahren kein Ziel, stattdessen steht die Konsolidierung des Vereins im Vordergrund.


Schalke fordert für McKennie 25 Mio. Euro


Laut Angaben von Sport1 hat Weston McKennie aber andere Pläne und vor allem ehrgeizigere Ziele. Außerdem soll es dem Youngster missfallen haben, zuletzt nicht mehr auf seiner Lieblingsposition auf der Acht zum Einsatz gekommen zu sein. Wie es heißt, will der US-Boy im Sommer daher den Abflug machen - dazu muss allerdings ein gutes Angebot her. Der TV-Sender berichtet, dass eine Summe von 25 Millionen Euro im Raum steht!


Jubelt McKennie bald für Hertha BSC?

Mit Hertha BSC soll auch bereits der erste Interessent in den Poker um McKennie eingestiegen sein. Der neureiche Hauptstadtklub hat nach den Abgängen von Marko Grujic und Per Skjelbred Handlungsbedarf im zentralen Mittelfeld und verfügt dank Investor Lars Windhorst über ausreichend finanzielle Mittel. Zudem soll Bruno Labbadia ein großer Fan des 21-jährigen Schalkers sein - bereits beim VfL Wolfsburg wollte Labbadia den amerikanischen Nationalspieler verpflichten.


Auf der heutigen PK wollte Schneider einen Verkauf McKennies nicht dementieren und erklärte nur: "Ein Abgang ist nicht ausgeschlossen. Ich kann das zurzeit nicht zu 100 Prozent sagen. Fakt ist, dass wir mit Weston vor einem Jahr bis 2024 verlängert haben."