Mittlerweile ist Weston McKennie seit einigen Tagen offiziell ein Spieler von Juventus Turin. Der zunächst ausgeliehene Mittelfeldspieler wurde am Montag in medialer Runde vorgestellt. Dabei erklärte er auch, dass dieser Wechsel ein Traum von ihm sei.


Nachdem die Leihe schon etwas länger bestätigt wurde, ist Weston McKennie am Montag auch offiziell als neuer Spieler von Juventus Turin vorgestellt worden. Neben den obligatorischen Foto-Terminen im Stadion gab es auch eine Medien-Runde, in der der junge US-Amerikaner von seinem Traum und Ziel sprach, für den Meister der Serie A auflaufen zu können. Durch eine bei der Champions-League-Qualifikation zur Pflicht werdenden Kaufoption wird er sehr wahrscheinlich nicht mehr zu Schalke 04 zurückkehren.


"Die Vorstellung hier zu spielen, in einem Verein mit großer Historie, das hat mich sofort begeistert", erzählte McKennie zu Beginn seiner Vorstellungs-Pressekonferenz. Es sei ohnehin nicht nötig gewesen, ihn vom diesem Wechsel zu überzeugen, schließlich sei es "ein wahr gewordener Traum", für Juve auflaufen zu dürfen (via juvefc.com). Während der Wochen, in denen regelmäßig über die Zukunft des 22-Jährigen spekuliert wurde, wurde zwar immer wieder die Premier League als das favorisierte Ziel ausgewiesen, doch offenbar wusste auch der italienische Klub zu glänzen.


McKennie "auf einer Wellenlänge" mit Juve-Coach Pirlo


So äußerte er sich auch zu seinen Stärken, die er ins Team bringen könnte: "Meine Stärke ist die Balleroberung, darüber habe ich mich auch schon mit [Andrea] Pirlo unterhalten, er weiß das zu schätzen. Wir sind auf einer Wellenlänge, was meine Rolle auf dem Platz betrifft." Ob sich der Ex-Schalker regelmäßig in die Startelf trainieren und spielen kann, wird abzuwarten sein. Fakt ist jedoch: Hätte der schnell zum Profi-Trainer aufgestiegene Pirlo keinen Einsatz für McKennie gesehen, wäre die Leihe wohl kein Thema gewesen.


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"Die Möglichkeit zu bekommen, dieses Trikot zu tragen, mein Land zu repräsentieren und junge Amerikaner näher zum Fußball zu bringen, macht mich stolz. [...] Es ist eine große Ehre, der erste US-amerikanische Spieler in der Geschichte von Juventus zu sein", fügte der gebürtige Texaner hinzu. Seine Herkunft war schon immer ein wichtiges Thema für ihn, speziell über die letzten Monate angesichts der 'BlackLivesMatter'-Thematik. Diesbezüglich habe der Klub auch sofort seine Unterstützung erklärt.


Eine Frage, die den neuen Spieler immer gestellt wird: Wie es ist eigentlich mit Cristiano Ronaldo zu trainieren? "Mit ihm zu spielen, zu sehen, wie er sich bewegt und arbeitet wird mich weiterbringen", so die gewöhnliche Antwort seitens des Mittelfeldspielers.