Rabbi Matondo hat sich in einer Instagram-Story zu seinem Trikot-Gate geäußert. Der Schalke-Youngster absolvierte eine Fitnesseinheit im BVB-Trikot von Kumpel Jadon Sancho. Die Bilder verbreiteten sich schnell - die Kritik am 19-jährigen Waliser war groß.


Er sei schlicht und einfach naiv gewesen, erklärte Rabbi Matondo in seinem Statement. Der Schalke-Angreifer entschuldigte sich bei allen im Verein und den Fans. Er habe das Trikot des Erzrivalen nur aufgrund seiner Verbundenheit zu Jadon Sancho getragen, teilte weiter mit. Schalke trage er seit Tag eins im Herzen und seine Liebe zum Klub und seinen Anhängern würde niemals enden, so Matondo weiter.


Ich liebe jede einzelne Minute als Spieler von Schalke, und die Liebe zum Klub, zu den Fans, zu meinen Mitspielern, wird niemals enden. Rabbi Matondo

Matondo will sich aufrichtig bei allen Schalkern entschuldigen

Nachdem die Bilder von Matondo im BVB-Trikot in den sozialen Netzwerken viral gingen, fühlte sich der Klub dazu gezwungen darauf zu reagieren. Sportvorstand Jochen Schneider nannte Matondos Verhalten "inakzeptabel" und kündigte dessen Entschuldigungen bereits am Dienstag an. Am Mittwochmorgen folgte dann das Statement des vierfachen walisischen A-Nationalspielers.


Matondos Statement im Wortlaut:


"Ich möchte etwas zu den Bildern sagen, die ich im Trikot unseres größten Rivalen zeigen und sich in den sozialen Medien verbreitet haben. Ich bin sehr traurig und von mir selbst enttäuscht, dass ich alle, die sich mit Schalke verbunden fühlen, damit im Stich gelassen habe. Ich möchte Aufklärung leisten und mich bei allen im Klub, vor allem aber bei unseren unglaublichen Fans, entschuldigen. Ich wollte keinesfalls Kummer oder Ärger verursachen.

Ich will komplett ehrlich mit euch sein: Ich war naiv und habe das Trikot für eine private Trainingsstunde angezogen. Das Trikot war von meinem engen Freund Jadon Sancho, ich habe es nur wegen Jadon getragen. Es hatte nichts mit Dortmund zu tun. Ich habe nicht an die Konsequenzen gedacht und dass es viele Menschen verärgern würde. Für dieses unreife Verhalten gibt's keine Entschuldigung.

Ich möchte mich einfach bei allen entschuldigen, die ich mit meinem Verhalten verärgert oder beleidigt habe. Ich kann jedem Schalker versprechen, dass ich mit seit Tag eins zu 100% mit Schalke identifiziere. Ich liebe jede einzelne Minute als Spieler von Schalke, und die Liebe zum Klub, zu den Fans, zu meinen Mitspielern, wird niemals enden. Ich werde immer alles geben, wenn ich für Schalke auflaufe, um zu beweisen, wie sehr ich Schalke 04 liebe.

Rabbi.


Matondo bekommt Geldstrafe: Richtige Reaktion oder übertrieben?


An einer Strafe kommt Matondo trotz Entschuldigung aber nicht herum. Nach Informationen von Sky soll er einen fünfstelligen Betrag an caritative Einrichtungen spenden und soll dort auch einige Stunden mitarbeiten.