Marco Richter wollte eigentlich in diesem Sommer wechseln, durfte aber nicht. Beim FC Augsburg ist er in der aktuellen Saison noch überhaupt nicht zum Zug gekommen. Manager Stefan Reuter erklärt die Gründe dafür und hat eine Botschaft für seinen Spieler.


In der Gruppenphase der U21-Europameisterschaft 2019 war Marco Richter noch ein gefeierter Held, als er drei Tore schoss und zwei weitere vorlegte. Das rief natürlich einige Interessenten auf den Plan, vor allem Borussia Mönchengladbach soll sich um den Angreifer des FC Augsburg bemüht haben - jedoch erfolglos. In diesem Jahr wollte Richter dann eigentlich gerne zum 1. FC Köln wechseln, aber auch das klappte nicht.


Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

??? #believeinyourself #nevergiveup #faith #MR23

Ein Beitrag geteilt von Marco Richter (@marcorichter23) am

Im kicker erklärte Augsburgs Manager Stefan Reuter auch, warum: "Wir haben von Köln kein Angebot erhalten, das wir hätten annehmen wollen." Die angeblich gebotenen acht Millionen Euro habe es nicht gegeben: "Wir haben uns über Zahlen ausgetauscht, aber der kolportierte Betrag wurde bei uns vom Verein nicht platziert." Und so blieb Richter letztlich beim FCA. "Wir freuen uns, dass wir Marcos Qualität bei uns haben. Er spielt diese Saison definitiv in Augsburg. Ich kann mir auch vorstellen, dass er länger bleibt", erklärte Reuter.


In dieser Saison allerdings kam der 22-Jährige noch überhaupt nicht zum Zug: Den Saisonstart verpasste er verletzungsbedingt, gegen Dortmund saß er 90 Minuten draußen und gegen Wolfsburg fehlte er komplett im Kader. Seine Verletzung zu Saisonbeginn sei der Grund dafür gewesen, sagte Reuter: "Dass er zuletzt nicht im Kader stand, lag an seiner Verfassung. Er war einige Wochen verletzungsbedingt nicht im Training. Wir brauchen aber Top-Fitness für die Spiele." Warum er aber am zweiten Spieltag trotzdem im Kader stand, ließ de Manager offen.


Reuter mit klarer Botschaft für Richter


Zumindest sei er sich aber sicher, dass Richter demnächst seine Einsatzzeiten bekommen wird. Damit dies klappt, hat Reuter klare Forderungen an seinen Schützling: "Er muss sich wieder dessen bewusst sein, dass er für den FC Augsburg spielt, und sich zu hundert Prozent einbringen. Er soll sich mit dem Hier und Jetzt beschäftigen und sich in eine Top-Verfassung bringen." Zuletzt hatte Richter öffentlich über seine Wechselabsichten gesprochen - dieses Thema soll jetzt der Vergangenheit angehören.