Manuel Neuer fürchtet die neue Konkurrenzsituation im Tor des FC Bayern nicht. "Ich bin der Überzeugung, dass ich der Beste bin", sagte der Kapitän des deutschen Rekordmeisters im Interview mit 11Freunde.


Die Verpflichtung von Alexander Nübel verschärft die Konkurrenzsituation im Tor des FC Bayern. Der 23-Jährige kommt ablösefrei vom FC Schalke 04, soll Neuer mittelfristig zwischen den Pfosten beerben. Medienberichten zufolge seien Nübel Pflichtspieleinsätze vertraglich garantiert worden, doch Neuer genießt das Vertrauen von Cheftrainer Hansi Flick und ist weiterhin von seinen Qualitäten überzeugt: "Welcher Trainer würde Spieler aufstellen, die nicht die besten sind? Und ich bin der Überzeugung, dass ich der Beste bin, auch wenn ich nicht mehr 17 bin", sagte Neuer bei 11Freunde.


Von der neuen Torwartsituation zeigt sich Neuer unbeeindruckt: "Wer bei Bayern und in der Nationalelf die Nummer Eins ist, befindet sich ständig in einer Konkurrenzsituation", so der 34-Jährige. "Insofern ändert sich für mich wenig, wenn ein neuer Torwart zu uns kommt."

An ein Karriereende sei indes noch nicht zu denken: "Jeder Profi hat nur eine Karriere. Wenn man die beendet, gibt es kein Zurück mehr. Sollte Fußball für mich zur Belastung werden, mache ich es wie Philipp (Lahm). Aber gegenwärtig habe ich noch große Lust auf Fußball." Außerdem gebe es "immer was zu gewinnen".


Neue Konkurrenz: Alexander Nübel kämpft zur neuen Saison mit Sven Ulreich um den Platz hinter Manuel Neuer

FC Bayern jagt die Champions League: "Gegen uns zu spielen, ist für jede Mannschaft in Europa unangenehm"


Ein Titel, den die Bayern gewinnen wollen, ist die Champions League. In dieser Woche hat die Vorbereitung auf das Blitz-Turnier begonnen, am 8. August steht das Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea auf dem Programm. In einem möglichen Viertelfinale wartet der FC Barcelona oder die SSC Neapel.

Ab der Runde der letzten Acht werden keine Rückspiele mehr stattfinden - aus Sicht von Neuer ein Nachteil: "In Hin- und Rückspielen wären wir sicher der größere Favorit, wenn wir auf gleichstarke Gegner treffen. In K.o.-Spielen spielt der Zufall eine gewichtigere Rolle", sagte er. Dennoch gehen die Bayern selbstbewusst in das Turnier: "Gegen uns zu spielen, ist für jede Mannschaft in Europa unangenehm."