Manchester City ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger - trotz der bereits getätigten Verpflichtung von Nathan Aké. Jose Maria Gimenez ist in den Fokus der Skyblues gerückt.


Die Offensive von Man City gehört zu den besten in Europa, ohne jede Frage. Doch in der Defensive drückt der Schuh, so dass Pep Guardiola neben Nathan Aké noch einen weiteren Innenverteidiger verpflichten will.


Zuletzt gab es heiße Gerüchte, dass die Cityzens an Kalidou Koulibaly dran sind - doch bei dem etwaigen Deal gibt es zwei Probleme: Wegen des verpassten Jorginho-Transfers vor zwei Jahren (der anschließend zum FC Chelsea wechselte) sind die Fronten zwischen City und Napoli derart verhärtet, dass die Gespräche angeblich nur durch Mittelsmänner stattfinden. Zudem sind die Forderungen der Italiener sehr, sehr hoch - wenn man bedenkt, dass Koulibaly bereits 29 Jahre alt ist, muss man hinterfragen, ob er solch eine hohe Summe überhaupt wert ist, da sein Wiederverkaufswert in den kommenden Jahren rapide abnehmen dürfte.


Laut AS hat City daher eine Alternative ins Visier genommen: Jose Maria Gimenez, 25-jähriger Abwehrchef von Atletico Madrid, hat es den Engländern angetan. Das spanische Blatt berichtet, dass die Cityzens ein Angebot in Höhe von 89 Millionen Euro für den Uruguayer abgegeben haben; durch Bonuszahlungen soll die Ablöse sogar noch auf 94 Millionen Euro ansteigen können.


Als erste Reaktion auf die Offerte soll Atletico jedoch auf die 120 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel des Verteidigers hingewiesen haben - wie schon bei Koulibaly droht City auch bei Gimenez ein zäher Poker.