Dieser Urlaub wurde zum Horrortrip: Nach einem Zwischenfall mit der Polizei wurde Harry Maguire auf der griechischen Insel Mykonos zu einer Haftstrafe von 21 Monaten und 10 Tagen auf Bewährung verurteilt. Gegenüber der BBC wehrt sich der Kapitän von Manchester United gegen die Anschuldigungen und behauptet, er habe um sein Leben gefürchtet.


Vor einer Woche soll Maguire während seines Aufenthalts auf Mykonos nach einem Zwischenfall außerhalb einer Bar gegenüber der Polizei handgreiflich geworden sein, auch habe er versucht, die Beamten zu bestechen. Dieser Schilderung widerspricht Maguire klar. Er sei aus dem Minibus seiner Reisegruppe gezerrt worden, anschließend hätten die Beamten gegen seine Beine geschlagen und gesagt, seine Karriere sei vorbei. "Ich war in großer Panik, ich habe um mein Leben gefürchtet", sagte Maguire, der gegen das Urteil Berufung eingelegt hat, im BBC-Interview.


Da sich die Polizisten nicht ausgewiesen hätten, habe er geglaubt, dass es sich nicht um Beamte gehandelt habe. Aufgrund dessen habe er versucht zu fliehen: "Ich hatte eine Hand in der Luft und hatte Handschellen an, als ich wegrennen wollte. Ich habe nicht realisiert, dass es Polizisten waren und dachte, ich werde entführt", beteuert Maguire.


Als Reaktion auf das vorläufige Gerichtsurteil verbannte Englands Nationaltrainer Gareth Southgate den Innenverteidiger aus dem Aufgebot der Three Lions. Welche Sanktionen von Manchester United drohen, ist unklar. "Natürlich hat diese Situation einen der größten Fußballvereine der Welt in Schwierigkeiten gebracht, von daher bereue ich es, dass die Fans und der Verein das durchmachen müssen. Aber ich habe nichts falsch gemacht", sagte Maguire. "Ich war in einer Situation, die jedem und überall hätte passieren können."