Sorge um Robert Lewandowski. Bei der polnischen Nationalmannschaft hat sich der Bayern-Stürmer eine Blessur am Sprunggelenk zugezogen. Der polnische Verband gab am Montag jedoch Entwarnung. Lewandowskis Einsatz am Mittwoch gegen Bosnien und Herzegowina sei aber in Gefahr.


Es waren Bilder, die Bayern-Fans überhaupt nicht sehen wollen: Beim torlosen Nations-League-Duell zwischen Polen und Italien musste Robert Lewandowski in der 82. Minute vom Feld. Der 32-Jährige hatte wegen einer Blessur am linken Sprunggelenk sichtlich schmerzen.


Nun bleibt dem Bayern-Torjäger nicht viel Zeit zur Regeneration. Die Polen spielen am Mittwoch erneut in der Nations League gegen Bosnien und Herzegowina. Nur einen Tag später steht mit dem FCB das Pokalduell gegen den FC Düren an. Gegen den Oberligisten wird Lewandowski aber ohnehin aller Wahrscheinlichkeit nach eine Pause bekommen.


Lewandowski mit Bluterguss und Hämatom


Ob er für die Polen am Mittwochabend auflaufen kann, wollte der Verband noch nicht ausschließen. Dessen Sprecher erklärte gegenüber dem TV-Sender Polsat Sport: "Robert hat einen starken Bluterguss und ein Hämatom. Von einer Verletzung zu sprechen, wäre wohl zu viel des guten. Aber es gab einen schmerzhaften Schlag. Am Montag wird er sich einer Ultraschalluntersuchung unterziehen. Die Physiotherapeuten werden ihn dann auf das Spiel gegen Bosnien am Mittwoch vorbereiten."


Ob es tatsächlich für einen Einsatz reicht, wollte Sprecher Jakub Kwiatkowski nicht vorhersagen: "Die Zeit ist knapp, und die Schmerzen sind ziemlich stark, aber Robert selbst sagte, dass es etwas besser war als direkt nach dem Spiel. Wir werden sehen, wie sich die Situation weiter entwickelt."


Lewandowski wird nicht länger ausfallen


Lewandowskis Blessur sei nichts ernstes, auch wenn die Prellung sehr schmerzhaft sei. Ein längerfristiger Ausfall des Angreifers ist demnach auszuschließen. Im FCB-Lager wird man dennoch hoffen, dass Polen auf Europas Fußballer des Jahres verzichten kann. Die kommenden Wochen und Monate werden auch so schon hart genug.