RB Leipzig hat bei Trabzonspor ein Angebot für Alexander Sörloth abgegeben. Das gab der türkische Erstligist in einer Stellungnahme am Samstag bekannt. Allerdings weile der Stürmer derzeit noch immer in Norwegen.


Wunschspieler Angelino wurde für ein weiteres Jahr verpflichtet, jetzt soll noch ein zusätzlicher Stürmer den Kader von RB Leipzig verstärken. Seit der Transfer von Milot Rashica als gescheitert gilt, kursieren einige Namen durch die Medienlandschaft - darunter Alexander Sörloth. Der 24-jährige Norweger ist bis 2021 von Crystal Palace an Trabzonspor verliehen, jedoch besitzt der türkische Erstligist eine Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro. Wie BILD Anfang September berichtet hatte, fordert Trabzonspor nach der Aktivierung der Klausel mehr als 20 Millionen Euro für den Angreifer, der in der abgelaufenen Spielzeit 33 Tore in 49 Pflichtspielen erzielte.

Wie der Verein am Samstag mitgeteilt hat, hat RB Leipzig ein Angebot eingereicht. Dabei handelt es sich laut eines weiteren Berichts der BILD aber nicht um das erste. Demnach habe Trabzonspor bereits mehrere Offerten der Leipziger abgelehnt. Aktuell biete der Bundesligist eine fixe Ablösesumme in Höhe von 20 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen über 4 Millionen Euro.


Man werde die Offerte prüfen, direkter Kontakt mit Sörloth sei derzeit aber nicht möglich. Der Torjäger kam in den Nations-League-Spielen der norwegischen Nationalmannschaft gegen Österreich (1:2) und Nordirland (5:1) zum Einsatz, glänzte mit zwei Toren und zwei Vorlagen. Klubangaben zufolge hätte er am Dienstag, den achten September zurückkehren sollen, aufgrund eines Corona-Tests habe sich die Rückreise jedoch auf Freitag, den elften September verschoben. Allerdings sei Sörloth auch am Samstag noch immer nicht zurück in Trabzon.

Der sechsfache türkische Meister steht in den Verhandlungen offenbar unter Druck und kann nur in diesem Jahr einen ordentlichen Gewinn einfahren, wie BILD berichtet. So soll bei einer Aktivierung der Kaufoption im nächsten Jahr auf Anhieb eine Verkaufsklausel greifen, laut der Sörloth den Verein für neun Millionen Euro verlassen darf.