Die Lemar-Leihe zum FC Bayern ist wohl geplatzt, nun steht ein anderer Bundesliga-Verein als möglicher Abnehmer im Raum: Wie die Bild berichtet, soll nun RB Leipzig an einer Ausleihe von Thomas Lemar interessiert sein. Auch der Spieler ist dem Bericht nach durchaus gewillt, zumindest zeitweise zu den Sachsen zu wechseln.


Problematisch könnte hierbei vor allem der finanzielle Aspekt werden: Angeblich verlangt Atletico Madrid eine Leihgebühr von 10 Millionen Euro für den Franzosen, dazu müsste Leipzig dessen Gehalt übernehmen - das ebenfalls im zweistelligen Millionenbereich liegt. Beide Summen könnte Leipzig wohl nicht stemmen, Atletico müsste wohl seine Forderungen senken und Lemar auf Gehalt verzichten - nur dann könnte etwas aus dem Deal werden.


Lemar wartet bei Atletico noch auf seinen Durchbruch


Der französische Nationalspieler war im Sommer 2018 von der AS Monaco nach Madrid gewechselt, Diego Simeone nahm immerhin stolze 70 Millionen Euro für den linken Flügelspieler in die Hand. Doch so richtig angekommen ist Lemar bei Atletico bisher noch nicht, in seinen ersten beiden Saisons gelangen ihm in 54 Liga-Spielen nur zwei Tore und drei Vorlagen. Nun möchte Atletico den 24-Jährigen - zunächst leihweise - abgeben, da er im Moment hinter dem Spanier Vitolo und dem Belgier Yannick Carrasco nur Option drei auf dem linken Flügel ist.


Auch dem FC Bayern war das Gesamtpaket der Lemar-Leihe letztlich zu teuer, wenn Atletico den Spieler also wirklich noch von der Gehaltsliste haben will, müssen die Rojiblancos ihre Forderungen wohl nochmal überdenken. Es scheint im Moment nämlich kein Klub in Aussicht, der für eine einjährige Leihe von Lemar insgesamt 20 Millionen Euro zahlen möchte. Je nach Atleticos neuen Forderungen wäre neben Leipzig dann wohl auch wieder der FC Bayern ein möglicher Abnehmer.