Auch der 1. FC Köln befindet sich mitten in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Eine der wichtigsten Aufgaben für den Manager Horst Heldt ist es, den Kader zu verkleinern. Das bereits berichtete Interesse an Nürnbergs Robin Hack zeigt, dass man auf der Suche nach Verstärkungen ist, demnach müssen auch Spieler abgegeben werden - trifft dies auf Urgestein Marcel Risse zu?


Bislang hieß es nur, dass der langjährige Kölner Flügelspieler Marcel Risse nicht in die zweite Mannschaft abgeschoben werde, obwohl er kaum eine sportliche Perspektive bei den Profis hat. Vieles deutet nun darauf hin, das Risse den Verein verlassen wird.

"Es gibt in dem Zusammenhang noch ein paar Sachen zu klären. Es liegt aber nicht an Marcel. Wir arbeiten gemeinsam an einer Lösung Ich denke, dass wir Anfang der Woche gemeinsam entscheiden, wie es jetzt weitergeht", so Heldt auf der vereinseigenen Homepage.


Hack als Nachfolger für Risse?


Hinzu kommt, dass der offensive Außenspieler Robin Hack vom 1. FC Nürnberg auf dem Wunschzettel der Kölner stehen soll. Heldt beschreibt die momentane Situation in Sachen Transfers zweigleisig.

"Zunächst ist für uns wichtig, den Kader zu reduzieren. Natürlich schauen wir parallel, wo wir zuschlagen können, um die notwendigen Ergänzungen zu tätigen. Es ist eine Transferperiode, in der man im Kopf flexibel sein muss. Es geht darum, sich nicht verrückt zu machen. Wenn es nach dem Trainer und mir gehen würde, stünde der finale Kader schon. Aber das ist in diesen Zeiten für uns nicht möglich", weist er auf die aktuell erschwerten Bedingungen hin.

Diese "notwendigen Ergänzungen" sollten dann besonders eines sein - vielseitig. "Ein Teil des Anforderungsprofils ist, dass sie möglichst flexibel einsetzbar sind und auf mehreren Positionen spielen können. Wir wollen zum Beispiel einen Spieler finden, der als Neuneinhalber und als Zehner spielen kann. Das kann Mark Uth – aber das können andere Spieler auch", nennt Heldt Merkmale, die auch auf Robin Hack zutreffen.


Robin Hack ist für den FC interessant

"Robin Hack ist sicher ein interessanter Spieler für den 1. FC Köln. Es ist grundsätzlich in dieser Phase wichtig, allen Gedanken freien Lauf zu lassen – und das tun wir. Wir überprüfen gewisse Möglichkeiten und natürlich ist Hack ein Spieler, der für uns interessant ist. Weil er U21-Nationalspieler ist, auf vielen Positionen einsetzbar und sehr variabel", bestätigt Heldt das Interesse.

Doch eine Kaderverkleinerung bedeutet vermutlich auch für Louis Schaub einen Abschied aus Köln, auch wenn es in dieser Hinsicht laut Heldt noch keinen Vollzug gibt. "Da gibt es keine neue Entwicklung, ich habe am Samstag noch mit seinem Berater gesprochen. Ein Verein, der Interesse an ihm hat, ist gerade selbst dabei, ein Überangebot an Spielern zu reduzieren. So lange ist der Louis in der Warteschleife und wir sind es auch.