Leonardo Balerdi und der BVB - nur ein Missverständnis, das bald zu Ende geht? Der 21-jährige Argentinier steht vor einem Leih-Wechsel zu Olympique Marseille. Die Franzosen wollen sich im Anschluss eine Kaufoption sichern. Mit dem Transfer könnte Dortmund den finanziellen Schaden in Grenzen halten.


Denn wie die Bild berichtet, hat der Innenverteidiger bereits seit Monaten die Freigabe für einen Sommer-Wechsel bekommen. Unter Lucien Favre hat der Argentinier keine Perspektive und dürfte auch in der kommenden Saison im internen Verteidiger-Ranking hinter Hummels, Zagadou, Akanji, Can und Piszczek stehen.


Marseille bietet BVB einen Ausweg


Vor 18 Monaten kam Balerdi aus der Heimat von den Boca Juniors nach Dortmund. 15,5 Millionen Euro legte der BVB hin, ausgezahlt hat sich diese Investition nicht. Nach 135 Profi-Minuten im Borussia-Trikot könnte es das schon gewesen sein.


Balerdi braucht dringend Spielpraxis, um seinen weiter hohen Stellenwert beim argentinischen Nationalcoach nicht zu gefährden. Lionel Scaloni soll ihm einen Wechsel bereits nahe gelegt haben. In Marseille gilt er als Wunschspieler von Trainer Villas-Boas - und könnte so seine Chancen auf die WM 2022 in Katar deutlich erhöhen.


Balerdi im Training mit der argentinischen Nationalmannschaft

OM soll derzeit mit dem BVB noch über die Höhe der Kaufoption verhandeln. Kolportiert werden rund zwölf Millionen Euro, mit denen Dortmund in Corona-Zeiten gut leben könnte. Beim BVB steht der zweifache argentinische A-Nationalspieler noch bis 2024 unter Vertrag.